Gruseligster Keller in ganz Köln öffnet seine Pforten
Jugendzentrum Alte Schule

Kommt vorbei, wenn ihr euch traut: Der Grusel-Keller der Alten Schule öffnet vor Halloween seine Türen. Der schaurige Spaß ist kostenlos.
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  • Foto: Ahanger
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Widdersdorf - (bn). Der Vorabend zu Allerheiligen, auf englisch All Hallows Eve,
ist besser bekannt als Halloween. Ein traditioneller Grusel-Spaß aus
den USA, den irische Einwanderer aus Europa in ihre neue Heimat
mitbrachten. Halloween findet auch hierzulande immer mehr Freunde.
Besonders unter den jüngeren Generationen.

Möglicherweise ein Grund, warum Kaveh Ahanger nicht viel
Überzeugungsarbeit leisten musste, als es um ein Projekt in der Alten
Schule ging: Die Installation eines Grusel-Kellers zu Halloween. Seit
April ist Ahanger als Medienpädagoge in der Kinder- und
Jugendeinrichtung tätig. Grusel-Keller habe er schon viermal zuvor in
anderen Einrichtungen installiert. Aber das Untergeschoss der Alten
Schule eigne sich ganz besonders gut dafür: zum einen durch die
Bauweise mit alten Backsteinen, zum anderen habe er zwei Eingänge.
Geradezu ideal, um Personen durchzuschleusen.

Wie der Grusel-Spaß konkret aussehen soll, ist Ahanger nicht wirklich
zu entlocken. Fünf Räume des Untergeschosses wurden in wochenlanger
Arbeit hergerichtet, um den Besuchern einen gruseligen Spaß zu
bereiten. Ahanger versichert, dass es bei der Gestaltung nicht um
einfache Schockeffekte oder „Buh!-Momente“ gehe, eher um den Spaß
an der eigenen Angst. Mit Hilfe von Filmtechniken, beispielsweise
Sound- und Lichteffekte, soll eine unheimliche, gespenstische
Atmosphäre geschaffen werden. Inklusive Anleihen aus berühmten
Horrorfilmen wie „The Ring“. Ein Metier, in dem sich Ahanger
auskennt. In den vergangenen 15 Jahren habe er in Kinder- und
Jugendeinrichtungen mindestens 150 „Horrorfilme“ gedreht mit den
Pänz. Die kurzen Szenen und Einakter sind Projekte, die Theater-AGs
in Schulen ähneln. Und auch bei der Gestaltung des Grusel-Kellers
flossen Ideen der Kinder- und Jugendlichen mit ein. Für Kinder unter
13 Jahren sei das Ergebnis allerdings nicht geeignet.

Jetzt ist jeder eingeladen, sich selber ein Bild vom gruseligsten
Keller in Köln zu machen. Am 27. und 29. Oktober, jeweils von 15 bis
19 Uhr, öffnet der Keller für Besucher. Für die Altersgruppe 13 bis
15 gibt es extra eine „leichte Version“. Auf Jugendliche ab 16
Jahre und Erwachsene wartet dagegen das volle Programm. Anmeldungen
unter Telefon 0221/ 5002101 oder per E-Mail an
info@alteschule.jugz.de

Redakteur:

RAG - Redaktion

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