Aus Sicht unserer Kinder und Alten
Wenn geparkte Fahrzeuge die Schwächeren beeinträchtigen
- Rollator und Rollstühle keine Chance
- Foto: Elke B.
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Mir ist bewusst, dass die meisten Menschen, die ihre Fahrzeuge so abstellen, wie es auf den Bildern gezeigt wird, es oft gedankenlos tun.
Alte und gebrechliche Menschen auf Gehwegen
Seit ich eine Weile auf einen Rollator angewiesen war, hat sich meine Welt ziemlich verändert. Wie oft musste ich die Straßenseite wechseln, weil geparkte Fahrzeuge den Gehweg zugestellt haben. Mit Rollator sind manche Situationen noch zu händeln, sofern man kräftig und stabil genug ist, das Ding zusammen zu klappen und am Fahrzeug vorbei zu quetschen. Das kann aber tatsächlich nicht jeder. Elektrische Rollstühle, die alten und gebrechlichen Menschen erlauben selbstständig Ausflüge zu machen, kommen aber an solchen Hindernissen nicht vorbei. (Siehe Bild 1, in der Galerie) An stark befahrenen Straßen ist der Wechsel auf die andere Straßenseite schwer möglich und was machen Menschen, die auf der Straßenseite ihr Ziel erreichen wollen?
Kinder sind leicht ablenkbar
Kinder sollen, wenn irgend möglich, schnell fähig sein ihren Schulweg alleine zu meistern. Sie sind meist mehr darauf konzentriert den von den Eltern beschriebenen Weg zu gehen, mit ihren Freunden zu lachen und sich einfach des Lebens zu erfreuen. Das können sie auch, wenn es da nicht jene gäbe, die ihre Fahrzeuge so abstellen, wie hier zu sehen ist. Der kleine Bogen um das Fahrzeug herum kann tödlich enden. (Bilder 2 und 3 in der Galerie ) Es wäre schön, wenn Autofahrer, aber auch Radfahrer, ein wenig mehr nach den Kleinen, leicht übersehbaren Menschlein schauen und Rücksicht nehmen. Straßenverkehr ist heute für die Jüngsten schon ohne rücksichtslose Erwachsene eine große Herausforderung.
Gehwege sind keine Parkflächen
Es ist schon erstaunlich, aber es sind tatsächlich Pflegedienste, die sich gerne den Weg von einer Parkfläche zum Wohnhaus ihrer Klienten sparen. Hierfür parken sie mitten auf Gehwegen und behindern das Klientel, das sie pflegen, versorgen oder zur REHA abholen. (Siehe Bild 4 in der Galerie) Gehwege sollten ein geschützter Raum bleiben.
LeserReporter/in:Elke B. aus Leverkusen |
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