Break-Dance-Elite in Köln zu Gast
Tanz trifft Akrobatik

Die athletischen Fähigkeiten spielen eine große Rolle.
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  • Die athletischen Fähigkeiten spielen eine große Rolle.
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Am Samstag treten im QT Quaker (Kreutzerstraße 5-9) die besten Breaker des Landes gegeneinander an. Beim „No Limits Battle“ könnte sich herausstellen, welche deutschen Tänzer die besten Chancen haben, bei Olympia dabei zu sein.

von Alexander Büge

Köln. Wenn DJ Big Toni im QT Quäker die Musik startet, gilt es für die besten Breaker des Landes. Sie wissen: Jetzt muss ich alles rausholen, was in mir steckt. Schnelle Tanzschritte, geschmeidige Übergänge, spektakuläre Akrobatik und natürlich Überraschungselemente, mit denen der Gegner nicht rechnet. Denn beim „No Limits Battle“ treten die besten männlichen (B Boys) sowie die talentiersten weiblichen Breaker (B Girls) Deutschlands gegeneinander an.

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Dabei startet bei jedem Duell zunächst eine Person seine rund einminütige Performance, ehe der Gegner unmittelbar danach „antwortet“. Eine dreiköpfige Jury verkündet anschließend den Gewinner des Duells. Im K.o.-System wird letztlich der Gesamtsieger ermittelt, der sich über wichtige Ranglistenpunkte sowie ein Preisgeld von 500 Euro freuen darf. Zudem wird sich bei dem Wettbewerb herauskristallisieren, welche Breaker die besten Chancen haben, Deutschland bei den Olympischen Spielen in Paris zu vertreten. Denn die vor allem bei den jüngeren Generationen beliebte Sportart wird im Jahr 2024 erstmals Teil von Olympia sein.
Auch deshalb befindet sich die Sportart hierzulande noch im Entwicklungszustand. So wurde der achtköpfige Bundeskader beispielsweise erst im vergangenen Jahr erstmals zusammengestellt. Dazu gehört auch der Porzer Mario Eckel. Zudem wollen die ebenfalls aus der Domstadt kommenden Martin Gut und Jaibin Jaison Kannappilly (beide Landerkader NRW) beweisen, was sie drauf haben.

Mario Eckel gehört zum achtköpfigen Bundeskader im Breaking.
  • Mario Eckel gehört zum achtköpfigen Bundeskader im Breaking.
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Dass es am Ende einen Überraschungssieger gibt, ist definitiv möglich. So oder so: Die 150 Zuschauern im QT Quäker werden am Samstagnachmittag begeistert sein. „Das wird eine richtig coole Breaking-Atmosphäre werden, da zum Glück auch Publikum vor Ort sein darf“, freut sich Eckel, der etwa 20 Stunden pro Woche trainiert. Sein übergeordnetes Ziel: Die Quali für die Olympischen Spiele von Paris. Ob es dazu tatsächlich kommt, wird sich zeigen. Doch nun gilt es, Eckel und Co. zunächst beim „No Limits Battle“ in Köln zu überzeugen und der Konkurrenz zu zeigen, wer der beste Breaker im gesamten Bundesgebiet ist.

Redakteur:

EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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