K wie Kölsch
Mehr als nur eine Marke

Der Kölner trinkt sein Bier aus der Stange. | Foto: Offizier
  • Der Kölner trinkt sein Bier aus der Stange.
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Köln - Kölsch bezeichnet nicht nur die Mundart der Kölner, sondern auch
ihr beliebtestes alkoholisches Getränk, eben das Kölsch. Kölsch ist
ein helles, filtriertes und obergäriges Vollbier, das meist aus der
0,2 Liter großen Kölsch-Stange getrunken wird. Heute zählt die
Homepage des Kölner Brauerei-Verbandes 16 Kölsch-Marken von neun
Brauereien auf. Es gibt allerdings noch einige mehr. Allerdings
verschwinden mehr Marken, als dass neue entstehen.

Erstmals verwendete die Brauerei Sünner den Begriff „Kölsch“ in
einer Werbung im Jahr 1918 für ihr Bier, das sie bereits seit 1906
braute. Dieses Bier darf laut der Kölsch-Konvention nur in Köln und
dem benachbarten Umland gebraut werden. Bereits im Jahr 1963 entschied
das Landgericht Köln, dass Kölsch nicht nur die Biersorte, sondern
auch sein Herkunftsgebiet ausweise. Am 6. März 1986 unterzeichneten
die Vorstände der damals 24 Kölsch-Brauereien im Kölner Excelsior
Hotel Ernst die Kölsch Konvention, die in 16 Paragraphen den
Wettbewerb zwischen den Brauereien regelte. Von der Europäischen
Union wurde Kölsch am 25. November 1997 in den Kreis der geschützten
regionalen Spezialitäten aufgenommen.

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Redakteur/in:

Michael Offizier aus Köln

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