Entwarnung
Blindgänger in Deutz gesprengt: Sperrungen werden nach und nach aufgehoben

Das Bild zeigt nicht den realen Fundort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.Foto:  | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Entwarnung

Die in Köln-Deutz gefundene Weltkriegsbombe ist am Dienstag kontrolliert gesprengt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf brachte den Zweieinhalb-Zentner-Blindgänger gezielt zur Explosion.

Im Anschluss werden nun die Überreste der Bombe eingesammelt und abtransportiert. Gleichzeitig beginnen die Behörden damit, die Sperrungen schrittweise aufzuheben. Rund 60 Anwohnende können in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Auch die KVB-Linie 7 fährt wieder auf ihrem regulären Linienweg.

Nach Angaben der Stadt musste am Einsatztag keine Person per Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich gebracht und später zurücktransportiert werden. Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 59 Kräften im Einsatz, die Polizei Köln mit neun Kräften, die KVB mit einem Verkehrsmeister.

Wegen der schrittweisen Freigabe der gesperrten Straßen und anhaltender Verkehrsbehinderungen wird weiterhin darum gebeten, sich über die Internetseite der Stadt Köln, über Radio Köln, den WDR, weitere Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und anderen betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren. Die Bombe war am Vormittag bei Bauarbeiten im Bereich Siegburger Straße auf Höhe der Essigfabrik entdeckt worden. Weil sie beschädigt war, konnte sie nicht entschärft werden und musste kontrolliert gesprengt werden.

UPDATE 3

Vor der geplanten Sprengung der amerikanischen 125-Kilo-Weltkriegsbombe in Köln-Deutz werden die Sicherheitsmaßnahmen weiter ausgeweitet. Nach Angaben der Stadt müssen aus Sicherheitsgründen zusätzliche Straßen gesperrt werden.

Betroffen sind die Bereiche:

  • Siegburger Straße/Im Hasental
  • Siegburger Straße/Am Schnellert
  • Dr.-Simons-Straße/Rolshover Kirchweg/Timur-Icelliler-Weg

Weitere Sperrpunkte befinden sich an der Siegburger Straße 195, am Kaltenbornweg, Alter Mühlenweg, an der Dr.-Simons-Straße, am Poller Kirchweg und an der Alfred-Schütte-Allee.

Autofahrende werden weiterhin dringend gebeten, Köln-Deutz weiträumig zu umfahren.

UPDATE 2

In Köln-Deutz spitzt sich die Lage rund um den Bombenfund weiter zu. Autofahrende werden dringend gebeten, den Stadtteil weiträumig zu umfahren. Besonders problematisch ist derzeit auch die Verkehrssituation an der Severinsbrücke: Ein Abbiegen auf die Siegburger Straße ist aktuell nicht möglich und sorgt für erhebliche Rückstaus.

Unterdessen sind die Vorbereitungen für die Sprengung der beschädigten 125-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg weiter vorangeschritten. Der erste Klingeldurchgang in Deutz ist nach Angaben der Einsatzkräfte inzwischen beendet worden.

In wenigen Minuten soll die zweite und zugleich letzte Runde starten. Erst wenn auch dieser Klingeldurchgang abgeschlossen ist, können die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Düsseldorf mit den Vorbereitungen für die Sprengung beginnen.

Für den Einsatz müssen neben rund 60 Anwohnenden auch Gewerbetreibende ihre Betriebe und Büros verlassen.

UPDATE 1

In Köln-Deutz laufen die Vorbereitungen für die Sprengung der amerikanischen 125-Kilo-Weltkriegsbombe. Rund um den Fundort werden die nächsten Maßnahmen nun umgesetzt.

Von den Einschränkungen ist auch der Nahverkehr betroffen: Die KVB-Linie 7 fährt die Haltestelle Poller Kirchweg ab sofort ohne Fahrgastwechsel an. Gleichzeitig werden die Straßensperrungen eingerichtet.

Betroffen ist dabei auch die Siegburger Straße. Wie sich die Lage vor Ort weiter entwickelt, hängt von den laufenden Sicherungsmaßnahmen rund um die geplante Sprengung ab.

Eine interaktive Karte zum Evakuierungsradius ist über die Stadt Köln abrufbar.

Erste Meldung

Bei Bauarbeiten in Köln-Deutz ist am Mittwochvormittag, 15. April 2026, ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Nach Angaben der Stadt wurde die amerikanisch-britische 125-Kilo-Bombe im Bereich der Siegburger Straße auf Höhe der Essigfabrik gefunden.

Das Kampfmittel muss noch am selben Tag unschädlich gemacht werden. Weil der Heckaufschlagzünder beschädigt ist, kann die Bombe nicht regulär entschärft werden und muss gesprengt werden. Dafür sind eine Absperrung und die Evakuierung des Gefahrenbereichs erforderlich. Vor Ort sind der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf sowie das Ordnungsamt der Stadt Köln.

Den endgültigen Gefahrenbereich hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Von den Evakuierungsmaßnahmen betroffen sind nach derzeitigem Stand rund 60 Anwohnende sowie einige Firmen. Wann der Blindgänger gesprengt wird, ist bislang noch offen. Eine Anlaufstelle soll in diesem Fall nicht eingerichtet werden.

Der Evakuierungsradius ist rot markiert. | Foto: Stadt Köln

Auch für den Verkehr hat der Fund Folgen: Die Siegburger Straße muss im Tagesverlauf gesperrt werden. Zudem ist die KVB-Linie 7 betroffen. Die Stadt bittet wegen der Straßensperren und der zu erwartenden Verkehrsbehinderungen darum, sich laufend über die Internetseite der Stadt Köln, über Radio Köln, den WDR, weitere Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und anderen betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Das Bild zeigt nicht den realen Fundort oder Beteiligte. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.Foto:  | Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
Der Evakuierungsradius ist rot markiert. | Foto: Stadt Köln
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EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln

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