Ehrentag: Köln packt an!
Bis zu 500 Euro für Aktionen im Veedel
- High Five fürs Ehrenamt
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Köln bekommt einen neuen Tag zum Mitmachen: Am 23. Mai 2026 ist erstmals deutschlandweit Ehrentag. Wer im Veedel was für die Gemeinschaft auf die Beine stellt, kann dafür sogar Unterstützung bekommen – bis zu 500 Euro pro Aktion.
Am 23. Mai 2026 steht Köln vor einer neuen Frage: Wer macht mit, wenn es um Zusammenhalt ganz konkret geht? An diesem Tag findet zum ersten Mal der deutschlandweite Ehrentag statt – ein Aktionstag zum Geburtstag des Grundgesetzes. Und die Idee ist so einfach wie kölsch: nicht lange reden, sondern gemeinsam anpacken. Ob Aufräumaktionen im Veedel, ein inklusives Sportturnier, Vorlesestunden, ein Spielenachmittag im Seniorenstift oder Straßenfeste mit gemeinsamem Singen – der Ehrentag will Menschen vor Ort zusammenbringen und zum Mitmachen einladen.
Initiator und Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Umgesetzt wird der Ehrentag zusammen mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE). Das Motto klingt wie ein Versprechen an die Stadt: „Für dich. Für uns. Für alle.“
Passend zum Start des Ehrentags legt die DSEE außerdem ein neues Förderprogramm auf. Mitmach-Aktionen rund um den Ehrentag können dabei mit jeweils bis zu 500 Euro unterstützt werden. Förderfähig sind gemeinwohlorientierte Aktionen, die zwischen dem 16. und dem 31. Mai 2026 stattfinden und Menschen vor Ort zur Beteiligung einladen.
Wer in Köln eine Idee hat, kann seine Bewerbung ab sofort und fortlaufend über das Förderportal der DSEE einreichen – solange, bis die verfügbaren Mittel ausgeschöpft sind, spätestens jedoch bis zum 31. Mai 2026. Bewerben können sich Privatpersonen, die selbst oder im Namen von gemeinnützigen Organisationen, Initiativen oder Gruppen ihre Aktionsidee einreichen. Auch nicht eingetragene Vereine, Vereine in Gründung sowie Städte, Gemeinden und Landkreise können sich um die Förderung bewerben.
Auch die Stadtverwaltung Köln ist dabei und setzt im Projektzeitraum im Mai mehrere Aktionen um: Mitarbeiter der Stadt Köln realisieren drei StadtAktiv-Projekte. Ein Projekt entsteht gemeinsam mit der Jungen Stadt Köln e.V. und nimmt das Thema Einsamkeit in den Blick. Ziel ist es, generationenübergreifende Begegnung zu fördern und soziale Isolation sichtbar zu machen. Ein weiteres Projekt wird in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln umgesetzt und widmet sich den Bücherverbrennungen von 1933. Hier werden historische Verantwortung, politische Bildung und zivilgesellschaftliches Engagement miteinander verbunden – als klares Zeichen für Demokratie und Erinnerungskultur. Und ganz praktisch wird es im dritten Projekt: Mitarbeiter der Stadt unterstützen das Rosengartenteam im historischen Klettenbergpark, helfen bei der Wegesäuberung, beim Unkraut jäten und beim Rosenschnitt. (bn.)
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |