Polizei legt „Antanz“-Duo das Handwerk
Zwei Jugendliche (14, 17) nach Videoauswertung festgenommen
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Dank enger Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei sowie der Auswertung von Videomaterial haben Ermittler am gestrigen Montag zwei jugendliche Tatverdächtige (14, 17) vorläufig festgenommen. Das Duo steht im Verdacht, innerhalb weniger Stunden am vergangenen Sonntag (8. Februar) mindestens fünf Eigentumsdelikte im Kölner Stadtgebiet begangen zu haben. Die beiden Nordafrikaner, die sich nach ersten Erkenntnissen erst seit dem Tattag unerlaubt im Bundesgebiet aufhalten, sollen einem Haftrichter vorgeführt werden.
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen begann die Serie am Kölner Hauptbahnhof: Gegen 2.15 Uhr suchten die beiden Jugendlichen die Nähe eines 21-jährigen Passanten. Während der 14-Jährige ihn mit der sogenannten „Antanz-Masche“ ablenkte und festhielt, riss der 17-Jährige dem Mann eine Goldkette vom Hals. Das Duo flüchtete zunächst unerkannt, wurde jedoch von Überwachungskameras erfasst.
Später am Morgen sollen die Tatverdächtigen in einem Kiosk am Mauritiuswall auf einen 36-jährigen Kölner getroffen sein. Sie verfolgten den Mann bis zu seiner Wohnanschrift in der Merlostraße. Dort riss der 14-Jährige ihm die Kette vom Hals, anschließend flüchteten beide Verdächtige in Richtung Lentpark.
Die Auswertung weiteren Videomaterials durch die Bundespolizei brachte die Ermittler zudem auf die Spur dreier weiterer Taten. Zwischen 6.50 Uhr und 7.45 Uhr konnten dem Duo zwei Taschendiebstähle sowie ein Handgepäckdiebstahl im Bereich des Hauptbahnhofs zweifelsfrei zugeordnet werden.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |