Fehlalarm bei der Gepäckkontrolle am Flughafen
Handgranate im Koffer? – Entwarnung nach Einsatz des Entschärfungsdienstes
- Ein Feuerzeug in Form einer Handgranate sorgte für Ausnahmezustand am Flughafen Köln/Bonn. Symbolbild KI-generiert, kein echtes Foto.
- Foto: KI-generiert mit ChatGPT/OpenAI
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Für einen kurzen Moment herrschte Ausnahmezustand am Flughafen Köln/Bonn: Bei einer routinemäßigen Gepäckkontrolle am Montag zeigte das Röntgengerät im Sicherheitsbereich die Silhouette einer Handgranate an. Die Bundespolizei räumte daraufhin den Bereich um den Koffer und zog Spezialkräfte des Entschärfungsdienstes hinzu.
Der Koffer gehörte einem 46-jährigen Mann mit kanadischer Staatsangehörigkeit, der auf dem Weg nach London war. Der Reisende klärte die Situation später auf: Bei dem verdächtigen Objekt handelte es sich um ein nachgebildetes Feuerzeug in Form einer Handgranate – kurios, aber ungefährlich. Nach Öffnung des Gepäckstücks bestätigte sich die Angabe.
Trotz der Entwarnung verpasste der Kanadier seinen Flug. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass Gegenstände mit dem Anschein von Waffen oder Explosivmitteln nicht im Reisegepäck mitgeführt werden dürfen – auch, wenn es sich nur um Replikate oder Attrappen handelt.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |