Nächtliche Kontrolle am Bahnhof
Haftbefehl bei Routinecheck – 30-Jähriger landet im Gefängnis
- Symbolbild von zwei Bundespolizisten.
- Foto: Bundespolizei
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Eine nächtliche Kontrolle am Bahnhof Köln Messe/Deutz ist einem 30-jährigen Mann am 16. November zum Verhängnis geworden. Statt die Nacht in Freiheit zu verbringen, endete sie für den Polen in der Justizvollzugsanstalt.
Gegen 1.20 Uhr überprüften Beamte der Bundespolizei den Mann im Rahmen einer Personalienfeststellung. Zunächst machte er mündliche Angaben zu seiner Identität. Ein Abgleich der Daten ergab schnell: Der 30-Jährige war den Behörden nicht unbekannt. Die Staatsanwaltschaft Aachen suchte bereits nach ihm und hatte ihn zur Festnahme ausgeschrieben.
Hintergrund war eine Verurteilung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Dafür war gegen den Mann eine Geldstrafe von 2.750 Euro verhängt worden – ersatzweise standen 110 Tage Haft im Raum. Zur eindeutigen Identitätsfeststellung nahmen die Beamten den Polizeibekannten mit zur Dienststelle und eröffneten ihm dort den Haftbefehl.
Da der wohnungslose Mann angab, die Geldstrafe nicht zahlen zu können, nahmen ihn die Einsatzkräfte fest. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 30-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt in Köln gebracht.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |