Fahndungstreffer am Flughafen Köln/Bonn
8.000 Euro offen: Bundespolizei nimmt Niederländer bei Einreise fest
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Ein offener Geldbetrag von genau 8.000 Euro ist einem 36-jährigen Niederländer am Dienstagabend (3. März) am Flughafen Köln/Bonn zum Verhängnis geworden. Beamte der Bundespolizei nahmen den Mann bei der Einreisekontrolle fest, nachdem ein Fahndungstreffer ausgelöst hatte.
Der 36-Jährige war aus Niš (Serbien) nach Deutschland eingereist. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Staatsanwaltschaft Trier nach ihm fahnden ließ.
Hintergrund war ein Strafbefehl des Amtsgerichts Bernkastel-Kues wegen Einschleusens von Ausländern. Der Verurteilte hätte eine Geldstrafe in Höhe von 8.000 Euro zahlen müssen. Da der Betrag bislang nicht beglichen wurde, lag ein Haftbefehl zur Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 100 Tagen vor.
Auch am Flughafen konnte der Mann die offene Forderung nicht begleichen. Die Bundespolizisten nahmen ihn daher fest. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er nun die verhängte Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen muss.
Redakteur/in:EXPRESS - Die Woche - Redaktion aus Köln |