Neuer Skatepark im Bürgerpark
Stadt Hürth wird um eine Attraktion reicher
- Symbolischer Spatenstich für den Skatepark: Bürgermeister Dirk Breuer freute sich über das rege Interesse, unter anderem dabei waren Max Beckmann, Geschäftsführer der ausführenden Firma Yamato Living Ramps, der Erste Beigeordneter Jens Menzel, Silvia Lemmer (1. Stellvertretende Vorsitzende Jugendhilfeausschuss), Petra Annen-Waizner (Jugendamt, Bereich Spielflächenplanung), Michaela
Büsgen (Amtsleiterin Jugendamt) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Lokalpolitik. - Foto: Stadt Hürth/Giuseppe Piliero
Der Bürgerpark hinter dem Schwimmbad „De Bütt“ im Hürther Stadtteil Hermülheim steht vor einer deutlichen Aufwertung. Mit dem Spatenstich ist jetzt der offizielle Startschuss für den Bau eines neuen Skateparks gefallen.
Hürth-Hermülheim (red).Die Stadt reagiert damit auf Wünsche junger Menschen und Skatebegeisterter und schafft eine moderne Erweiterung der bestehenden Anlage.
Ausgangspunkt für das Projekt war das Kinder- und Jugendforum der Stadt Hürth. Dort hatten sich zahlreiche junge Hürtherinnen und Hürther für eine größere, zeitgemäße Skateranlage ausgesprochen. Die Stadt greift diesen Impuls auf und ergänzt den bisherigen Skatebereich um eine neue Fahrfläche mit einer Größe von rund 700 Quadratmetern. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten deutlich zu erweitern und unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.
Die Planung der neuen Anlage erfolgte bewusst unter Einbeziehung der späteren Nutzerinnen und Nutzer. Bürgermeister Dirk Breuer hebt die Bedeutung dieses Ansatzes hervor: „Ich freue mich, dass die Planung in Zusammenarbeit mit den künftigen Nutzerinnen und Nutzern der Anlage entwickelt werden konnte.“ Die konkrete Ausgestaltung des Skateparks wurde im Herbst 2025 im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens gemeinsam mit Jugendlichen erarbeitet. „Die Impulse dieses Workshops bilden die Grundlagen für das Projekt“, ergänzt Breuer.
Künftig wird klar zwischen der bestehenden Skateanlage und dem Neubau unterschieden. Die vorhandene Fläche bleibt insbesondere jüngeren Skate-Fans sowie Anfängerinnen und Anfängern vorbehalten. Sie wird im Zuge der Maßnahme um kleinere Rampenelemente ergänzt. Der neue Skatepark hingegen richtet sich gezielt an fortgeschrittene und ältere Nutzer. Damit reagiert die Stadt auf unterschiedliche Erfahrungsstufen und Bedürfnisse innerhalb der Skaterszene.
Der Neubau wird als sogenannter Flowpark gestaltet. Charakteristisch ist eine zusammenhängende Bauweise mit zahlreichen geschwungenen Rampenformen, sogenannten Transitions und Quarter-Pipes. Diese Bauform ermöglicht es, Geschwindigkeit aufzubauen und beizubehalten, ohne das Sportgerät absetzen zu müssen. Dadurch entsteht ein kontinuierlicher Fahrfluss, der immer neue Linien und Bewegungsabläufe zulässt.
Ein zentrales Element teilt die neue Anlage in zwei Bereiche mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Der südliche Teil ist auf große Sprünge und schnelle Tricks ausgelegt. Im nördlichen Bereich kommen vor allem Fans des Street-Skateboardings auf ihre Kosten. Die dortigen Elemente orientieren sich am urbanen Straßenbild. Quer verlaufende Fahrwege verbinden beide Bereiche miteinander und sorgen für ein abwechslungsreiches Zusammenspiel innerhalb der Gesamtanlage.
Nicht nur die Skatefläche selbst, sondern auch das Umfeld des Bürgerparks wird im Zuge des Projekts aufgewertet. Geplant sind die Ertüchtigung der Wege, die Pflanzung neuer Bäume sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten. Damit soll die Aufenthaltsqualität insgesamt verbessert werden – sowohl für die Sportlerinnen und Sportler als auch für Besucherinnen und Besucher des Parks.
Die Fertigstellung des neuen Skateparks ist laut Bauzeitenplan für Anfang September 2026 vorgesehen. Das Investitionsvolumen für das Projekt beträgt rund 480.000 Euro.
Redakteur/in:Signe Mai Slomian aus Pulheim |