ISEK Alt-Hürth
Fördermittelantrag eingereicht

Die  Visualisierung  zeigt  die  „Fußgängerperspektive  Lupenraum  2  -  Brabanter Platz“ aus dem ISEK-Bericht.   | Foto: postwelters + partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH
  • Die Visualisierung zeigt die „Fußgängerperspektive Lupenraum 2 - Brabanter Platz“ aus dem ISEK-Bericht.
  • Foto: postwelters + partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH

Alle Unterlagen für den Fördermittelantrag für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Alt-Hürth sind komplett und wurden rechtzeitig zum landesweiten Abgabeschluss bei der Bezirksregierung Köln eingereicht.

Alt-Hürth (red). „Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Umsetzung des Projektes. Die Stadt Hürth bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die konstruktiven Gespräche, Diskussionen und relevanten Anmerkungen während des Erarbeitungsprozesses“, sagt Bürgermeister Dirk Breuer.

Darum geht‘s

Wie soll sich der Ortskern von Alt-Hürth angesichts fortwährender gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Veränderungen weiterentwickeln? Wo liegen die Stärken und Schwächen von Alt-Hürth, wie kann sich der Ortskern optimal entfalten? – Mit dem ISEK Alt-Hürth sollen Antworten auf diese zentralen Fragen gefunden werden. Ziel ist es, die Weiterentwicklung des Ortskerns zu planen, indem Ideen zur potenziellen Umsetzung entwickelt werden. Dazu wurden konkrete Maßnahmen für Bereiche wie Handel, Wohnen, Klima, Verkehr und Städtebau ausgearbeitet.

Die Stadt Hürth hat den Planungsprozess initiiert, begleitet wurde er durch die Planungsbüros postwelters+partner mbB und CIMA Beratung + Management GmbH. Das ISEK bildet außerdem die Voraussetzung dafür, Fördermittel zur Umsetzung der geplanten Maßnahmen beantragen zu können.

Was ist bisher passiert?

Während der Erarbeitungsphase zum ISEK ist die Stadt Hürth mit Interessierten in verschiedenen Formaten in den gemeinsamen Austausch getreten: Eine Ideenmesse in Form einer Auftaktveranstaltung, ein gemeinsamer Stadtspaziergang, eine Passantenbefragung, eine Kinder- und Jugendbeteiligung, eine Denkfabrik sowie zwei begleitende Onlinebeteiligungen haben die großen und kleinen HürtherBürger eingeladen, ihre Wünsche und Ideen für die zukünftige Entwicklung ihren Ortskern einzubringen. Auch mit Experten sowie politischen Vertretern hat die Stadt Ideen und Anregungen diskutiert.

Inzwischen haben die Stadt und die Planungsbüros aus den Ergebnissen der fachlichen Analyse und dem breiten Beteiligungsprozess ein finales Handlungskonzept zur

Aufwertung und Stärkung des Ortskerns erarbeitet. Die Analyse, die Dokumentation des Erarbeitungsprozesses sowie das Handlungskonzept inklusive Masterplan wurden in einem Bericht zusammengefasst, der als Grundlage zur Bewerbung um die städtebaulichen Fördergelder diente.

Eine weitere wesentliche Voraussetzung war der politische Beschluss des ISEK, den der Stadtrat in seiner Sitzung am 2. September 2025 einstimmig gefasst hat. Damit ist die Umsetzung für einen Zeitraum von rund zehn Jahren vorgesehen.

Der finale Bericht zum ISEK Alt-Hürth inklusive Masterplan sowie alle weiteren Infor-mationen stehen ab sofort für einen Monat auf der Internetseite https://zukunft-alt-huerth.de/ zur Einsicht zur Verfügung.

Redakteur/in:

Signe Mai Slomian aus Pulheim

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