Stadt Hürth und Westenergie verleihen Klimaschutzp
Auszeichnungen für vorbildliches Engagement

Bürgermeister Dirk Breuer und Lydia Bauer, Kommunalbetreuerin der Westenergie überreichten die Siegerurkunden des diesjährigen Klimaschutzpreises in Hürth.  | Foto: Giuseppe Piliero
  • Bürgermeister Dirk Breuer und Lydia Bauer, Kommunalbetreuerin der Westenergie überreichten die Siegerurkunden des diesjährigen Klimaschutzpreises in Hürth.
  • Foto: Giuseppe Piliero

Die Stadt Hürth und Westenergie haben erneut herausragende Beiträge zum Klimaund Umweltschutz gewürdigt: Im Rahmen der Verleihung des Klimaschutzpreises 2025 wurden drei lokale Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und ein bewusstes Miteinander einsetzen.

Hürth (red). Die Urkunden und das symbolische Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.000 Euro wurden von Bürgermeister Dirk Breuer und Lydia Bauer, Kommunalbetreuerin der Westenergie, an die drei Gewinnergruppen übergeben.

„Der Klimaschutzpreis zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie viel Kreativität und Engagement in unserer Stadt steckt“, betonte Dirk Breuer. „Die ausgezeichneten Projekte beweisen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur notwendig, sondern auch inspirierend sein kann, für alle Generationen.“ Auch Lydia Bauer hob die Bedeutung der lokalen Initiativen hervor: „Klimaschutz lebt vom Mitmachen. Die Gewinnerinnen und Gewinner zeigen eindrucksvoll, wie aus guten Ideen sichtbare Verbesserungen für unsere Umwelt entstehen. Dieses Engagement verdient unseren Respekt.“

Die Preisträger des Klimaschutzpreises 2025 sind CleanUp Hürth – Engagement für eine saubere Stadt, Klamotten-Tausch-Rausch – Nachhaltige Mode am Ernst-Mach-Gymnasium und die Projektwoche „Gesundheit und Sport“ – Milos-Sovak-Schule

CleanUp Hürth

Mit regelmäßigen Müllsammelaktionen sorgt die Freiwilligengruppe CleanUp Hürth für saubere Straßen, Grünflächen und Wege. Unter dem Motto „Müll bewegt uns!“ organisieren die Ehrenamtlichen offene Sammelaktionen, die über soziale Medien und den Veranstaltungskalender der Stadt koordiniert werden. CleanUp Hürth setzt sich für mehr Respekt gegenüber der Natur ein, sowie für eine lebenswerte Umgebung für Menschen und Tiere.

Gegründet wurde die Initiative von Tanja Lehmann, die anfangs allein unterwegs war und inzwischen auf ein aktives Kernteam und viele Unterstützende zählen kann.

2024 organisierte die Gruppe 30 Sammeleinsätze und entfernte mehr als 650 Kilogramm Müll sowie 846 Glasflaschen. Im ersten Halbjahr 2025 kamen bereits über 1.500 Kilogramm Müll zusammen.

Klamotten-Tausch-Rausch

Mit dem „Klamotten-Tausch-Rausch“ hat die Klima-AG des Ernst-Mach-Gymnasiums ein kreatives Projekt für nachhaltigen Konsum ins Leben gerufen. Statt Kleidung wegzuwerfen oder ständig Neues zu kaufen, können Schülerinnen und Schüler gut erhaltene Kleidungsstücke tauschen und so Ressourcen sparen.

Getreu dem Motto „Tauschen ist das neue Kaufen!“ bietet der Tauschladen ein vielfältiges Angebot – von Hoodies und Blusen bis hin zu Accessoires. Das Projekt leistet einen wertvollen Beitrag zur Sensibilisierung für die Folgen von Fast Fashion und zeigt, wie viel Spaß ein achtsamer Umgang mit Mode machen kann.

Projektwoche „Gesundheit und Sport“

Im Mittelpunkt der Projektwoche an der Milos-Sovak-Schule stand der Zusammenhang zwischen persönlicher Gesundheit und globaler Nachhaltigkeit. In gemischten Gruppen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen wie gesunder Ernährung, Bewegung, sauberem Wasser, Insektenschutz oder dem Umgang mit Plastikmüll in den Weltmeeren.

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bildeten den Rahmen der Woche und vermittelten, wie wichtig eine nachhaltige Entwicklung für ein gutes Leben heute und in Zukunft ist. Die Projektwoche zeigt eindrucksvoll, wie Umweltbildung und Gesundheitsförderung Hand in Hand gehen können.

Der Klimaschutzpreis wird seit 2014 jährlich von der Stadt Hürth und Westenergie verliehen. Ausgezeichnet werden Projekte, die in besonderem Maße Energie effizient einsetzen oder die Umweltbedingungen in den Kommunen verbessern. Voraussetzung ist, dass die Initiativen der Allgemeinheit zugutekommen.

Redakteur/in:

Signe Mai Slomian aus Pulheim

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