Richtfest Kultur- & Heimathaus
Das Richtfest gefeiert
- Zimmermann Damian Burghaus spricht den Richtspruch vor den Augen der Gäste mit einem Glas Blankenberg Wein.
- Foto: Heimermann
Stadt Blankenberg. Im Mai 2025 begann der Bau des Kultur- und Heimathauses (KHH) vor der Stadtmauer von Stadt Blankenberg. Es ist das größte Einzelprojekt des Integrierten Handlungskonzeptes Stadt Blankenberg und soll bis Sommer 2027 fertiggestellt sein und mit einer Ausstellung eröffnet werden. Patrick Huhn hat die Leitung des KHH übernommen und plant zurzeit die Dauerausstellung.
Jetzt feierte man Richtfest, zu dem Bürgermeister Mario Dahm Politiker, Planer, Handwerker und die Bürger von Stadt Blankenberg und Umgebung begrüßte. „Stadt Blankenberg war mit Burg und Stadtmauer eines der wichtigsten Machtzentren der Region im Mittelalter“, so Dahm. „Die historischen Anlagen machen noch heute den besonderen Charme des Ortes aus und locken viele Besucher an. Doch die Mauern sind sanierungsbedürftig, Tourismus und Verkehr belasten die Menschen vor Ort.
Seit 2017 wurde daher das Integrierte Handlungskonzept Stadt Blankenberg entwickelt. Als Teil der REGIONALE 2025 unterstützen Bund und Land mit breiter Mehrheit des Stadtrates die Projekte. Mit dem Kultur- und Heimathaus entsteht ein Anlaufpunkt für unsere Stadtgeschichte - ein einzigartiger Lernort zur Heimat- und Umweltbindung. Mit jedem Baufortschritt bekommen die Konzepte nun Gestalt und es wächst die Vorfreude auf alles, was an dieser Stelle künftig möglich sein wird“.
Er betonte, dass es vor allem auch ein Treffpunkt für das Kulturleben der Bürger von Stadt Blankenberg sein soll, wo Hochzeiten und andere Familienfeiern stattfinden sowie Vereine ihre Feste feiern.
Das KHH umfasst neben dem Hauptgebäude mit teilbarem Veranstaltungsraum für rund 150 Personen eine halboffene Kulturscheune, einen Lehrgarten, ein Grünes Klassenzimmer sowie einen Parkplatz und bietet so einen zentralen Anlaufpunkt außerhalb des historischen Ortskerns - was die Anwohner entlasten soll. Die Bedeutung des Projektes zeigte die Teilnahme von NRW Bau- und Heimatministerin Ina Scharrenbach, die sich sehr beeindruckt zeigte. Grußworte von Landrat Sebastian Schuster, Dr. Reimar Molitor von der „REGIONALE 2025“ und Architekt Patrick Stremer folgten, bevor es vom künftigen Mehrzwecksaal nach außen ging, wo auf dem Dach der Kulturscheune Zimmermann Damian Burghaus dann mit einem Glas Blankenberger Wein den traditionellen Richtspruch sprach. Anschließend konnten die Gäste das Bauprojet besichtigen, Fragen beantwortete Patrick Huhn. Die Ortsvereine sorgten mit einem Bierwagen, einem Buffet mit Streuselkuchen und herzhaften Brötchen für das leibliche Wohl.
Für die Herstellungskosten stehen im Haushalt der Stadt 9,9 Millionen Euro zur Verfügung. 70 Prozent der Kosten übernehmen Bund und Land. Für das Konzept der Einrichtungsnutzung gibt es zusätzlich für 2026 eine Förderzusage der Regionalen Kulturförderung des LVR in Höhe von 100.000 Euro, die gleiche Summe ist für 2027 in Aussicht gestellt.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Alfred Heimermann aus Hennef |
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