65.000 Euro "gerettet"
Bankangestellte verhindert Geldübergabe

Ein großer Dank gilt einer 56-jährigen Bankangestellten, die eine Geldübergabe an falsche Polizisten in Höhe von 65.000 Euro verhinderte.

Am Montag, 13. Juni, um 15 Uhr erhielt eine 88-jährige Henneferin einen Anruf. Der Mann am anderen Ende des Hörers gab sich als Polizist aus. Er gaukelte der 88-Jährigen vor, dass ihr Sohn und ihre Schwiegertochter einen schweren Verkehrsunfall gehabt hätten, wodurch ihr Sohn schwer verletzt worden sei. Ihre Schwiegertochter habe den Unfall verursacht. Damit sie einer Gefängnisstrafe entgehe, müsse die Henneferin eine Kaution in Höhe von 65.000 Euro bezahlen.

Da sie so einen hohen Geldbetrag nicht zu Hause hatte, musste sie zu ihrer Hausbank nach Siegburg. Daraufhin rief der Unbekannte ihr ein Taxi und fügte noch hinzu, dass die Seniorin niemandem von dem Gespräch erzählen dürfe.

In der Bank konnte die Henneferin den fünfstelligen Betrag nicht vom Geldautomaten abholen, weswegen sie zu der 56-jährigen Bankangestellten ging.

Nachdem die gutgläubige Dame der Bankangestellten von dem Sachverhalt erzählt hatte, rief diese umgehend die Polizei. Darüber hinaus riefen sie zusammen den Sohn der 88-Jährigen an, um sie zu beruhigen und den Vorfall aufzuklären.

Hinweise der Polizei:

Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge oder Schmuckgegenstände bitten.

Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

Weitere Informationen zu falschen Polizisten finden Sie unter: url.nrw/SU2022-131 (Re.)

Redakteur:

Irmgard Bracker aus Siegburg

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