Empfang
Treffen der Helfer im Rathaus
- Der Empfang für Ehrenamtler im sozialen Bereich.
- Foto: we
Hardtberg (we). Hardtbergs Bezirksbürgermeister Christoph Schada von Borzyskowski wollte sich bei den Gästen für ihr ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich bedanken. Im Rathaus Hardtberg trafen sie sich, um mit anwesenden Verwaltungsvertretern sowie Vertretern der Bezirksvertretung ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, zu netzwerken und neue Kontakte zu knüpfen. Der Empfang knüpfte an ähnliche Veranstaltungen in der Zeit vor der Corona-Pandemie an.
Engagement im Mittelpunkt
Christoph Schada von Borzyskowski würdigte das Engagement und hob die hohe Bedeutung des Ehrenamts für das Funktionieren der Gemeinschaft in einer Demokratie hervor. Zugleich äußerte er die Sorge, dass – von Ausnahmen etwa bei der Feuerwehr abgesehen – immer weniger Menschen freiwillig ein Ehrenamt übernehmen. Zurzeit sind rund 27 Millionen Bürger im Ehrenamt tätig, das entspricht 36,7 Prozent der Gesamtbevölkerung.
Vielfalt der Organisationen
Der Bezirksbürgermeister begrüßte Vertreter von AWO, DRK, den Kirchen, des Nachbarschaftszentrums Brüser Berg und weiterer Organisationen wie des Ortsfestausschusses Duisdorf. Jede Organisation konnte zuvor vier Vertreter zu der Veranstaltung anmelden.
Austausch und Themen vor Ort
Bei Getränken und Speisen kamen die Teilnehmer rasch miteinander ins Gespräch. Dabei ging es auch darum, Interesse für das jeweilige Engagement zu wecken. Die AWO äußerte sich nach einer Phase geringerer Aktivitäten zufrieden mit dem aktuellen Stand. In der Bezirksvertretung mit neuer Mehrheit will man einige Themen „wieder geraderücken“, darunter die Parkplatzsituation und Fragen der Verkehrspolitik. Zudem ist offenbar die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, dass auf dem Gelände der ehemaligen Schamottefabrik Duisdorf in absehbarer Zeit gebaut werden kann.
Wiederbelebte Tradition
Insgesamt waren sich die Gäste einig, dass die Wiederbelebung des traditionellen Empfangs eine gute Idee ist, da so Kontakte gestärkt und Anliegen vorgebracht werden konnten.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |