Graffiti-Projekt
Farbe in den Schulalltag
- Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt: Schülerinnen und Schüler von Real- und Hauptschule bemalten die Wände der großen Pausenhalle im Schulzentrum Hardtberg.
- Foto: Frank Engel-Strebel
Hardtberg (fes). „Mir war es wichtig, Farbe in den Schulalltag zu bringen“, schilderte Gökhan Büyükbezci, der als Schulsozialarbeiter an der Realschule am Schulzentrum Hardtberg tätig ist. Erstmals nahmen Mädchen und Jungen sowohl aus der Realschule als auch aus der August-Macke-Hauptschule gemeinsam an einem Kunstprojekt teil.
Gemeinsam gestalteten sie zwei bislang karge, weiße Wände in der großen Pausenhalle und verwandelten sie nach eigenen Vorstellungen in farbenfrohe Motive. Begleitet wurde das Projekt vom Bonner Graffiti-Künstler Eugen Schramm, der die Schülerinnen und Schüler betreute und ihnen verschiedene Techniken vermittelte.
Arbeitsprozess in mehreren Schritten
Die Jugendlichen arbeiteten drei Tage lang an den Wandbildern. Zunächst wurden Ideen gesammelt und Skizzen angefertigt. Anschließend setzten sie die Entwürfe um, indem sie die Motive vorzeichneten und kolorierten. Ziel war es, die unterschiedlichen Ideen zu zwei gemeinsamen Kunstwerken zu verbinden.
Zusammenarbeit im Vordergrund
Neben der kreativen Arbeit spielte auch der Austausch zwischen den Teilnehmern eine zentrale Rolle. Die Jugendlichen kannten sich zuvor nicht, arbeiteten aber gemeinsam an der Umsetzung. Aus jeder Schule nahmen jeweils fünf Schüler teil.
Projekt erstmals schulübergreifend
Ein ähnliches Kunstprojekt hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben, damals jedoch ausschließlich an der Realschule. In diesem Jahr wurde das Projekt erstmals schulübergreifend durchgeführt.
Positive Rückmeldungen
Einige Teilnehmer äußerten sich positiv über die Erfahrungen. So malte Moussa, 14 Jahre alt und Schüler der neunten Klasse, eine Giraffe. Sophie, 16 Jahre alt und Schülerin der zehnten Klasse, entschied sich für die Figuren „Ladybug“ und „Cat Noir“ und berichtete, dass sie sich über die Möglichkeit freute, eigene Ideen einzubringen.
Das Projekt entstand laut Büyükbezci als „sichtbares Zeichen des Wir-Gefühls und der Gemeinschaft innerhalb des Schulzentrums.“
Redakteur/in:RAG - Redaktion |