5. Stadtmeisterschaft in Schleiden
Die Eifel ist im Dart-Fieber

Walk-on-Songs, Kameras und eine Bühne unterstreichen die QUalität der 5. Stadtmeisterschaft in Schleiden und die Einsatzbereitschaft der JGV Olef.  | Foto: Jan Becker
  • Walk-on-Songs, Kameras und eine Bühne unterstreichen die QUalität der 5. Stadtmeisterschaft in Schleiden und die Einsatzbereitschaft der JGV Olef.
  • Foto: Jan Becker

Nach der Weltmeisterschaft ist vor der Stadtmeisterschaft – so lautet zumindest in Schleiden das Motto. Dort findet derzeit die 5. Stadtmeisterschaft im Darten, veranstaltet vom Junggesellenverein Olef, statt.

Und wer denkt, es handele sich um eine kleine Veranstaltung in der Eifel, der irrt sich. Im Bürgerhaus in Herhahn traten am vergangenen Wochenende, dem 3. und 4. Januar, insgesamt 224 Darter in 32 Gruppen mit jeweils sieben Spielern gegeneinander an. Die jeweils drei besten Spieler jeder Gruppe zogen in die Endrunde ein, sodass am Samstag, 10. Januar, 96 Teilnehmer im Finale im K.-o.-System aufeinandertreffen.

Während in der Vorrunde noch im Single-Out-Modus gespielt wurde, ein Spiel darf mit einer einfachen Zahl beendet werden, findet die Endrunde im Double-Out-Modus statt, bei dem zum Sieg ein Doppelfeld benötigt wird – ganz wie bei den Profis.

Nicht nur das Spielsystem erinnert an ein Profi-Turnier: Walk-on-Songs, Kameras und eine Bühne unterstreichen den hohen Anspruch der Veranstaltung. Gespielt wird an elf Dartscheiben, zudem stehen den Teilnehmern zwei Practice-Boards zum Einwerfen zwischen den Partien zur Verfügung. „Das ist das beste Turnier in der Eifel“, betonte Teilnehmer Niklas Lips von den DartosLocos Billig, der die Vorrunde als Zweitplatzierter seiner Gruppe hinter Tim Ritter abschloss.

Zu einem hochwertigen Turnier gehören auch attraktive Preise: Dem Sieger winkt ein Ticket für die PDC Q-School, über die sich Dartspieler für zwei Jahre für Profi-Turniere qualifizieren können, wo sie unter anderem auf Weltmeister Luke Littler treffen könnten.

Zu den Favoriten in Schleiden zählt Leon Ebmeier, Gewinner der beiden Vorjahre, der trotz Verletzung kurzfristig einsprang und seine Gruppe ohne Niederlage als Erster abschloss. Ebenfalls zum Favoritenkreis gehören die Vorjahres-Zweit- und -Drittplatzierten Jürgen Buchenthal und Marc Strack sowie Niklas Tippner und Patrick Neufend, die in der Vorrunde mit einem Average von 71,9 beziehungsweise 71,3 die höchsten Drei-Dart-Durchschnitte aller Teilnehmer erzielten.

Veranstaltungen wie diese zeigen, wie stark der Dartssport auch im Kreis Euskirchen wächst. Inzwischen gibt es bereits vier Eifeler Dartligen mit 42 Mannschaften – Tendenz steigend.

Redakteur/in:

Ruben Bartsch aus Köln

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