Vorplatz am KulturForum wird neu gestaltet
Mehr Aufenthaltsqualität

Die Umgestaltung des Platzes am KulturForum nimmt Formen an. Foto: ak
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  • hochgeladen von Angelika Koenig

Burscheid (hh). Im Rahmen des 2016 verabschiedeten „Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept Burscheid 2025“ (IEHK), das auch die Umsetzung städtebaulicher und infrastruktureller Projekte vorsieht und mit Beteiligung der Burscheider Bevölkerung erarbeitet wurde, ist der Umbau des ehemaligen „Haus der Kunst“ zum „KulturForumBurscheid“ vorgesehen. Damit das neu gestaltete Gebäude, das Mitte November eröffnet werden soll, jedoch mit dem Umfeld ein architektonisch stimmiges Bild bildet, verleiht die Stadt Burscheid als Bauherr auch diesem in zwei Bauabschnitten ein anderes Aussehen.
In einem ersten, derzeit in Umsetzung befindlichen Abschnitt erhält der Vorplatz in Form eines „Plattenteppichs“ ein neues, einladenderes Erscheinungsbild und einen barrierefreien Zugang zum Untergeschoss des Gebäudes. Neue Bänke, Bäume, Sträucher und ein Moosgarten aus Grauwackeblöcken sollen ebenfalls zur Steigerung der Aufenthaltsqualität beitragen und die Bürger zum Verweilen einladen. Durch die Bepflanzung entsteht zudem ein fließender Übergang zum angrenzenden Luchtenberg-Richartz-Park und dem Rathaus. Anschließend wird im zweiten Bauabschnitt der übrige Park mit neuen Wegeführungen und einem neuen Spielplatz aufgewertet. Auch ein barrierefreier Weg zur Musik- und Orchesterschule wird in diesem Zuge geschaffen. Nach Vorlage des Förderbescheides sollen die Arbeiten hierfür ausgeschrieben werden.
Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt bilden die Voraussetzung für die geplante Eröffnung des Hauses, die am 14./15. November 2025 erfolgen soll. Mit der Umsetzung der Maßnahme wurde die Firma Werker und Leven aus Leverkusen beauftragt.
Insgesamt belaufen sich die Baukosten der Gesamtmaßnahme inkl. Nebenkosten voraussichtlich auf rund 1,4 Mio. Euro. Von den Gesamtkosten der Maßnahme sind 1.100.000,00 € zuwendungsfähig; davon werden 70 % durch Fördermittel abgedeckt.
Die Umgestaltung ist Teil des IEHK 2025, das unter fachlicher Beratung des Büros „Architektur-Stadtplanung-Stadtentwicklung Hamerla I Gruß-Rinck I Wegmann + Partner (ASS)“ erstellt wurde. Es stellt die Grundlage für eine mittelfristige und nachhaltige Entwicklung der Stadt dar und ist Voraussetzung für die Förderung mit Mitteln aus den Städtebauförderprogrammen. Erste Ideen zur Umgestaltung des Areals wurden im Zuge der Erstellung des Konzepts erarbeitet. Für die weitergehende Planung wurde im Jahr 2024 ein Wettbewerb zur Neugestaltung des Vorplatzes sowie des angrenzenden Parks mit insgesamt zwölf Landschaftsarchitekturbüros durchgeführt, wovon fünf einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht hatten. Ein Preisgericht unter Einbeziehung der Fraktionen hat den Entwurf des Berliner Büros „Franz Reschke Landschaftsarchitektur GmbH“ als Sieger gekürt.

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RAG - Redaktion

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