Schützenfest Waldorf-Kardorf
Michael Kusche ist Schützenkaiser
- Lauter strahlende Gesichter (von links): Der derzeitige Jugendprinz Pascal Alef, Bezirksliesel Barbara Lehnert, das noch amtierende Kaiserpaar Annemie und Ralf Laufenberg, ihre Nachfolger Alke und Michael Kusche, Schützenliesel Lieselotte Hanfland sowie Brudermeisterin Sarah Braun.
- Foto: fes
Bornheim (fes). Nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr war auch das zweite Schützenfest der St. Sebastianus- und Hubertus-Schützen Kardorf-Waldorf wieder ein voller Erfolg, schwärmte die erste Brudermeisterin Sarah Braun: „Trotz der hohen Temperaturen war unser Fest bestens besucht.“ 2023 hatten sich beide Vereine entschieden zu fusionieren.Zwei Tage feierten die Grünröcke und erlebten spannende Wettbewerbe auf dem Schützenplatz in Waldorf an der Nelkenstraße.
Riesengroß war die Freude bei Michael Kusche, der mit dem 43. Schuss den Vogel von der Stange geholt geholt und sich damit zugleich die Kaiserwürde gesichert hatte. Kusche war zuvor bereits 2010 und 2015 in der vor einigen Jahren aufgelösten St. Hubertus Schützenbruderschaft Hemmerich König sowie 2016 Bezirkskönig im Bund Vorgebirge. Ihm zur Seite steht Ehefrau Alke. Noch sind die beiden jedoch nicht in Amt und Würden, erst mit der Festandacht in der Pfarrkirche St. Joseph in Kardorf und dem anschließenden Krönungsball im Bürgerhaus am 18. 0ktober werden die beiden offiziell die Nachfolge von Annemie und Ralf Laufenberg antreten.Der Wettbewerb war spannend. Am Ende setzte sich Michael Kusche gegen drei Aspiranten durch, unter anderem gegen die erste Brudermeisterin. Groß war auch die Freude bei Liesel Hanfland. Sie sicherte sich mit dem 54. Schuss den Titel der Schützenliesel. Neuer Bambiniprinz ist Marlon Stark, Bastian Kretschmann ist neuer Schülerprinz und Natalia Zea-Smith freute sich als neue Jugendprinzessin ermittelt worden zu sein.
Tobias Bürger aus den Reihen des Waldorfer Junggesellenvereins wurde zum neuen Bürgerkönig gekürt und Willi Scheeben von der St. Hubertus Schützenbruderschaft Nettekoven-Impekoven ging als neuer Gastkönig aus dem zweitägigen Fest hervor. Das Fässchenschießen entschied die Mannschaft der „Vürjebirchs Jonge“ für sich. Dafür gab es ein 20-Liter-Kölschfass. Auf Platz zwei (15-Liter-Fass) folgte das Team „Die Schocker“ und Bronze und ein 10-Liter-Fass heimsten die rdorfer Junggesellen ein.
Sarah Braun freute sich nicht nur über die vielen Besucher aus den beiden Ortschaften sondern auch über die Ehrengäste, darunter der Bezirkskönig des Bezirksverbands Bund Vorgebirge, Michael Monschau aus Heimerzheim, sowie der Diözesankönig des Diözesanverbands Köln Ralph Schäfer aus Nettekoven-Impekoven. Ein Rückblick: Vor drei Jahren hatten die Bruderschaften aus Waldorf und Kardorf beschlossen, gemeinsame Wege zu gehen. Die Initiative ging von den Waldorfern aus, die damals nur noch knapp 20 Mitglieder hatten. Die Kardorfer hatten zwar doppelt so viele, aber dafür im Gegensatz zu den Grünröcken aus Waldorf keinen eigenen Schützenplatz. Gefeiert hatten die Kardorfer daher bis dahin immer im Lokal „Zum Alten Bahnhof“. Mit der Fusion scheint die Zukunft der beiden Bruderschaften nun gesichert zu sein.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |