5 Jahre Kulturraum Sechtem
Hier lebt die Jugend

Das fünfjährige Bestehen des Kulturraums in Sechtem feierten die jungen Besucher mit Bürgermeister Wolfgang Henseler (2. von rechts) und Ortsvorsteher Rainer Züge (rechts).
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Bornheim-Sechtem - (fes). Der Kulturraum im Sechtemer Geschwister-Scholl-Haus hat sich
nicht nur für junge Leute aus Sechtem zu einem festen Treffpunkt
etabliert: „Die Jugendlichen kommen aus dem ganzen Stadtgebiet, aus
Heimerzheim und sogar aus Niederkassel“, freut sich Sozialarbeiter
Achim Stommel, der den Treff, der am Freitag seinen fünften
Geburtstag feierte, seit vier Jahren gemeinsam mit Alexandra Wolff
leitet. Unterstützt werden sie dabei von der Theaterpädagogin und
Regisseurin Mareike Osenau.

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Zur Feier des Tages gab es die Premiere des neuen Kurzfilms „Meine
furchtbare Schwester“, ein köstliches Büffet, zusammengestellt und
gekocht von einigen der jungen Leute sowie ein kurzes und
eindrucksvolles musikalische Programm. Jungen Menschen zwischen 12 und
22 Jahren wird im Kulturraum ein offenes, aber auch vielfältiges
Angebot unterbreitet. Drei Mal die Woche treffen sie sich hier zum
Spielen oder gemeinsamen Kochen. Es gibt eine Theater- und Film AG
oder man kommt zusammen, um sich einfach nur ungestört sich
Freundinnen und Freunden zu treffen. Hinzu kommen Workshops in den
Schulferien: „Für mich ist es ein sehr offener Arbeitsplatz, ich
treffe hier auf sehr engagierte Jugendliche“, schwärmt Mareike
Osenau, die unter anderem die Filmwerkstatt anbietet.

Träger der Einrichtung ist das Evangelische Jugendreferat an Sieg und
Rhein und Bonn. Geschäftsführer Stephan Langerbeins gehörte zu den
Gratulanten und ließ die vergangenen fünf Jahre kurz Revue
passieren: „Ihr könnt stolz darauf sein, was ihr aus dem Kulturraum
gemacht habt. Die Einrichtung strahlt über Sechtem hinaus.“ So gab
es in der Vergangenheit bislang 14 LAN-Partys und zahlreiche
theaterpädagogische Projekte. Langerbeins hob besonders ein
Filmprojekt hervor, das sich mit den Jahren 1933 bis 1945 in Sechtem
befasste. Die Arbeit, die hier geleistet wird, ist wichtig, um jungen
Menschen den Umgang mit der Demokratie näher zu bringen. Nicht
zuletzt freute sich Langerbeins, dass der städtische
Jugendhilfeausschuss einstimmig einer Vertragsverlängerung auf
weitere fünf Jahre mit dem Träger zugestimmt hat. Bürgermeister
Wolfgang Henseler betonte, wie wichtig es sei, solche Einrichtungen in
der Stadt zu haben. Vor allem gelte dies vor dem Hintergrund der
Diskussion um den Bolzplatz in Sechtem an der Berner Straße. Hier gab
es, wie berichtet, eine erfolgreiche Klage von den Anwohnern, so dass
die Fläche geschlossen werden musste. Derzeit läuft die Suche nach
einer neuen Fläche, möglicherweise an der Sali-Arena, dem
Sportplatz. „Als Gesellschaft muss uns klar werden, dass es Plätze
für Jugendliche geben muss. Hier im Kulturraum lebt die
Jugendarbeit“, so Henseler weiter. Ortsvorsteher Rainer Züge
unterstrich diese Aussagen und erinnerte daran, dass sich die
Jugendlichen und ihr Team auch im Dorfleben engagieren, etwa auf dem
jährlichen Weihnachtsmarkt. 

Das fünfjährige Bestehen des Kulturraums in Sechtem feierten die jungen Besucher mit Bürgermeister Wolfgang Henseler (2. von rechts) und Ortsvorsteher Rainer Züge (rechts).
„Just Give Me A Reason“ – den Nummer-eins-Hit von P!nk und Nate Ruess aus dem Jahr 2013 sangen gemeinsam Alexandra Wolff (links) und Lena Paschmanns.
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