Pfingstkirmes vom 23. bis 26. Mai
Spektakel für die ganze Familie
- Doppelte Freude bei Heike Hiebert vom Ordnungsamt der Stadt, Landrat Arne von Boetticher, Burkhard Unrau, Bürgermeister Marcel Kreutz und Ute Unrau, Leiterin des Ordnungsamtes. Foto: ak
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Bergisch Gladbach. Seit 184 Jahren halten in Bergisch Gladbach alljährlich die Schausteller Einzug. Gerade in dieser schwierigen Zeit, wo sich scheinbar alles auf einmal verändert und nichts mehr so ist, wie es einmal war, ist es von großer Bedeutung, dass die Schausteller mit ihren Kirmessen und Volksfesten für etwas Entspannung, Normalität und Freude sorgen, mit ihrer über 1.200-jährigen Brauchtumskultur. Nicht nur leuchtende Kinderaugen, sondern das Leuchten der Augen aller Menschen ist nach wie vor dringend erforderlich. 184 Jahre Kirmes in Bergisch Gladbach, Auszeit vom Alltag, das bedeutet: Balsam für die Seele.
Diesmal ist es eine besondere Kirmes, denn die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland wurde in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Für Kirmes-Urgestein Burkhardt Unrau erfüllt sich damit ein Herzenswunsch, denn „Volksfeste sind keine bloßen Freizeitangebote, sondern sie sind Orte der Begegnung, des Austauschs und der gelebten Gemeinschaft“. Die nun erteilte Auszeichnung sei „quasi das Siegel und eine echte Wertschätzung für Generationen von Schaustellerfamilien“.
Die Schausteller sorgen vom 23. bis 26. Mai auf dem Konrad-Adenauer-Platz und rund um den Bergischen Löwen für die größte und schönste Innenstadtkirmes im Rheinisch-Bergischen Kreis, denn sie haben viel zu bieten:
Ein irres, ultimatives Fahrgefühl: Frisbee - den Kick der Schwerelosigkeit und des Fluges erleben, prickelnd schön und megastark.
Staubige Straße in endlos flirrender Hitze: Route 66 - der wohl berühmteste Auto-Scooter jenseits des Mississippi, mit komplett neuer Bemalung und neuem Licht.
Über Berge und Täler fliegen: Musik-Express heißt das Zauberwort. Ein Fahrgeschäft, das keine Kirmes missen darf.
Sich im Break Dance um die eigene Achse drehen sorgt bei allen Fahrgästen für Spaß pur.
Die Familienachterbahn erwartet die ganze Familie: Im Ring Renner das Gefühl einer kleinen Achterbahn erleben.
Eine Runde drehen mit dem Nachbau eines nostalgischen, 15m hohen Riesenrads.
Und auch dabei: die Chaosfabrik, ein Laufgeschäft über drei Etagen, mit riesigem Spaßfaktor.
Ein kleiner Zug entführt die jüngsten Kirmesgäste in ein Märchenland kindlicher Phantasie – die Schweinchenbahn.
Auf dem Mini-Scooter können schon die Kleinsten Auto fahren.
Weiter geht es auf Kinderkarussell und Babyflug.
Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Süßwaren-, Imbiss- und Getränkestände bieten kleine Verschnaufpausen und kulinarische Leckereien. Spiel, Spaß und Verlosung machen den bunten Reigen komplett.
Für eine optimale Auswahl und Platzierung aller Kirmesgeschäfte sorgen wie gewohnt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt. Denn die Kirmes ist für alle da. Hier begegnen sich Groß und Klein, Jung und Alt, ausländische und deutsche Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Am Kirmessamstag, 23. Mai, um 12 Uhr, wird die Pfingstkirmes mit der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Marcel Kreutz, Landrat Arne von Boetticher, Kreisdechant Norbert Hörter und Burkhardt Unrau, unter Glockengeläut und mit Bierfassanstich auf dem Konrad-Adenauer-Platz eröffnet. Ein besonderer Leckerbissen für die Kinder: Auch dieses Jahr haben die Schausteller kostenlos Fahrchips zur Verfügung gestellt, die nach der Eröffnung verteilt werden.
Am letzten Kirmestag, Dienstag, 26. Mai, ist es so weit, die Schausteller verabschieden sich mit einem farbenprächtigen Feuerwerk der Superlative. Die Schausteller bedanken sich für die Gastfreundschaft, und auch St. Laurentius freut sich schon auf ein Wiedersehen im August zu seiner Laurentiuskirmes.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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