Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Dezember
Sanierung Dombach-Sander-Straße
- Zusätzlich zur Fahrbahn stehen Sanierungen an den Abwasser-Installationen an. Foto: Axel König
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Sand (kg). Ende der Sommerferien beginnen in der Dombach-Sander-Straße umfangreiche Sanierungsarbeiten. Nach Mitteilung der Stadt und Beschluss des Verkehrsausschusses werden bei der etwa 750 Meter langen Verbindung zwischen der Kürtener- und der Herkenrather Straße die Asphaltdecke erneuert und Kanalschächte saniert. Geschehen soll dies in drei Bauabschnitten (BA). Zunächst sollen in den ersten beiden BA 10 Zentimeter Fahrbahn abgefräst werden. Danach erfolgt der Aufbau einer 6 Zentimeter dicken Asphaltbinderschicht, darüber eine 4 Zentimeter dicke Asphaltdeckschicht, abschließend werden Markierungen aufgetragen. Im 3. BA werden 6 Zentimeter abgefräst. In Höhe des AWO-Waldkindergartens sieht der Beschluss eine bauliche Kanzel vor, um das Queren der Fahrbahn zu erleichtern. Die Kosten für die Sanierung betragen 411.000 Euro, wovon 261.000 Euro über die Förderung des kommunalen Straßenbaus getragen werden, 150.000 Euro entfallen auf die Stadt. Weitere 87.000 Euro werden für die Abwasserschächte investiert.
Die Stadt will durch die Sanierung eine weitergehende Beschädigung der Fahrbahn und damit spätere Vollinstandsetzung vermeiden. Die neue Deckschicht soll einen geringeren Abrieb für Straße und Reifen herbeiführen sowie die Lärmemissionen reduzieren. Zudem soll möglichst helleres Baumaterial verwendet werden, um das Aufheizen der Fahrbahn zu verringern. Die geringeren Temperatureinwirkungen sollen sich ebenfalls darauf auswirken, dass der Asphalt nicht so schnell altert.
Mit den Arbeiten wird zwischen der Einmündung in die Herkenrather Straße bis Höhe der Straße „Häuser Dombach“ begonnen. In dieser Zeit können die Straße „Häuser Dombach“ und der AWO-Waldkindergarten nur über die Kürtener Straße angefahren werden. Der 2. BA reicht bis zur Zufahrt des Kindergartens. Dann wird der Verkehr die „Häuser Dombach“ über die Herkenrather Straße erreichen, die Zufahrt zur Kita bleibt über die Kürtener Straße. Der letzte BA reicht von der Zufahrt Waldkindergarten bis hinunter zur Kürtener Straße. Die „Häuser Dombach“ und die Kita sind dann ausschließlich über die Herkenrather Straße per Kfz erreichbar.
Sobald der Asphalt abgefräst ist, können die Grundstücke in dem jeweiligen BA nicht mehr angefahren, aber jederzeit zu Fuß erreicht werden. Weiterhin ist die Versorgung durch Rettungsdienste jederzeit möglich, ebenfalls ist die Müllentsorgung gesichert. Für Anlieger entstehen keine Kosten durch Straßenbaubeiträge. Infos zu den BA sowie Umleitungsstrecken unter www.bergischgladbach.de/strassenausbau.aspx
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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