Eine Hainbuche zum Tag des Baumes
Mehr Schatten und Sauerstoff auf dem Schulhof
- hochgeladen von Rainer Deppe
Aus Anlass des Tages des Baumes pflanzte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) am 27. April 2026 traditionell einen Baum. In diesem Jahr fand die Pflanzung auf dem Schulhof der Evangelischen Grundschule Bensberg statt – als Baumspende für mehr Grün, Schatten und Aufenthaltsqualität.
Gemeinsam griffen die Landesvorsitzende der SDW NRW Kerstin Radomski MdB, Bergisch Gladbachs Bürgermeister Marcel Kreutz sowie die Rektorin der Schule, Kerstin Bacher, zum Spaten. Die frisch gepflanzte Hainbuche war bereits am Morgen eingesetzt worden. Damit sie gut anwächst, übernehmen die Schülerinnen und Schüler in den kommenden Wochen das regelmäßige Gießen.
Die Wahl fiel bewusst auf die Hainbuche. Sie war 1996 „Baum des Jahres“ und eignet sich hervorragend für Standorte wie Schulhöfe. Trotz ihres Namens ist sie nicht mit der Rotbuche verwandt, sondern gehört zur Familie der Birkengewächse. Sie ist robust, klimaresistent und spendet mit zunehmendem Wachstum wertvollen Schatten.
Der Tag des Baumes geht auf eine Initiative aus dem 19. Jahrhundert im baumarmen US‑Bundesstaat Nebraska zurück. In Deutschland wird er seit 1952 begangen und soll die Bedeutung von Bäumen und Wäldern für Mensch, Klima und Wirtschaft ins Bewusstsein rufen. Rund um diesen Tag finden bundesweit zahlreiche Pflanzaktionen statt.
Seit 1989 wird zudem jährlich eine Baumart zum „Baum des Jahres“ gekürt, um auf ihre besondere Bedeutung oder Gefährdung aufmerksam zu machen. Baum des Jahres 2026 ist die Zitterpappel.
LeserReporter/in:Rainer Deppe aus Overath |
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