Heimat-Preis 2026 verliehen
Inklusive und integrative Projekte ausgezeichnet

Die Preisträger des Heimat-Preises der Stadt Bergisch Gladbach mit Bürgermeister Marcel Kreutz. Foto: Stadt Bergisch Gladbach
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  • hochgeladen von Angelika Koenig

Bergisch Gladbach. Aus zwölf Bewerbungen wählte die neunköpfige Jury drei Projekte für den Heimat-Preis aus. Ausgezeichnet wurden Gruppen, die mit ihren eingereichten und nachahmenswerten Projekten einen wertvollen Beitrag für ihre Heimat in Bergisch Gladbach leisten. „Die Bewerbungen für den diesjährigen Heimat-Preis haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig das Engagement in Bergisch Gladbach ist. Sowohl thematisch als auch mit Blick auf die Altersstruktur der Engagierten war die Bandbreite der eingereichten Projekte sehr groß. Besonders freut mich, dass in diesem Jahr drei Gruppen ausgezeichnet werden, die sich mit großem Engagement vor allem für Kinder und Jugendliche einsetzen“, mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Marcel Kreutz die anwesenden Preisträger.
Den 1. Platz holte sich das Tanztheater „Lichtgestalten“. Ihr Projekt „ForM“ verbindet Tanz, Theater und Fotografie mit der besonderen Geschichte des Zanders-Geländes und bringt dabei 20 Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Mit ihrem Projekt setzten sie ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und gelebte Inklusion. Dies wollen sie auch in zukünftigen Projekten mit ihrem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro ermöglichen.
Das Junge Ensemble Bergisch Gladbach wurde mit dem 2. Platz belohnt. Das junge Ensemble Bergisch Gladbach gibt mit seiner Theaterproduktion „PULS354“ jungen Menschen Raum, sich kreativ auszudrücken, ihre eigenen Stimmen zu finden und gesellschaftliche Themen sowie persönliche Gefühle auf die Bühne zu bringen. Gleichzeitig stärkt das Projekt das Jugend-Kulturzentrum Q1 als Ort für Kultur und Begegnung, fördert Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement und begeistert für das Theater. Das gewonnene Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro soll in die Wiederaufnahme des Projekts im Herbst sowie in ein neues Projekt im Jahr 2027 fließen.
Den 3. Platz belegte die Tanz- und Kulturgruppe „Arymara“. Mit der Tanz- und Kulturgruppe werden durch regelmäßige Tanz-, Musik- und Kulturangebote für verschiedene Altersgruppen die kurdische Kultur und Traditionen vermittelt und so ein offener Raum für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft geschaffen. Ihr Ziel ist es, Gemeinschaft, gegenseitigen Respekt und kulturelle Vielfalt zu fördern. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro soll in Tanzkostüme, Materialien und die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit fließen.

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