Erweiterung für 21 Millionen Euro
Berufskolleg Bergheim wächst
- Das Projekt „Berufskolleg Bergheim“ umfasst vier Etagen auf rund 5.500 Quadratmetern und wird mit einem Investitionsvolumen von rund 21 Millionen Euro realisiert.
- Foto: Visualisierung: @GOLDBECK/ABJ Architekten
Der Baustart für den zweiten Bauabschnitt am Berufskolleg Bergheim steht bevor. Anwohnerinnen und Anwohner müssen sich auf Einschränkungen bis Mitte 2027 einstellen.
Bergheim (red). Der Rhein-Erft-Kreis informiert über den bevorstehenden Beginn des zweiten Bauabschnitts am Berufskolleg Bergheim. In Kooperation mit einem Privatunternehmen entsteht auf dem Gelände Kentener Wiesen ein neuer Gebäudekomplex, der den Schulstandort um zusätzliche Unterrichts- und Fachräume, offene Lernwelten sowie moderne Verwaltungsbereiche erweitern soll.
Das Projekt umfasst vier Etagen auf rund 5.500 Quadratmetern und wird mit einem Investitionsvolumen von rund 21 Millionen Euro realisiert – damit zählt es zu den größten Schulbauvorhaben des Kreises. Der Neubau wird direkt an das bestehende Schulgebäude angebunden und ermöglicht künftig die vollständige Konzentration des Schulbetriebs am Standort Kentener Wiesen. „Für die Realisierung sind in den kommenden Monaten umfangreiche Bau- und Einrichtungsmaßnahmen erforderlich, die zeitweise zu Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld führen werden“, kündigt die Kreisverwaltung an.Die Einrichtung der Baustelle beginnt ab der Kalenderwoche 41. Zunächst wird das Baufeld mit Bauzäunen abgesichert. Bereits in dieser Phase kann zu Einschränkungen für Fußgängerinnen und Fußgänger kommen. Parallel dazu werden mobile Sanitäranlagen sowie Baustromverteiler installiert.
Im Bereich ‚Kentener Wiesen‘ wird es ab der Woche 45 zu einer Sperrung von Parkplätzen und Gehwegen gegenüberliegend des derzeitigen Haupteingangs des Berufskollegs kommen. An der Dresdener Straße wird ab der zweiten Januarwoche 2026 eine Teilstraßen- sowie eine Gehwegsperrung im Bereich zwischen dem Kreisverkehr und der Dresdener Straße in Fahrtrichtung Albrecht-Dürer Allee eingerichtet. Dies wird sowohl den Anwohnerverkehr als auch den Durchgangsverkehr zeitweise beeinträchtigen.
Wie lange die einzelnen Maßnahmen und Sperrungen andauern werden, hängt vom Baufortschritt ab. „Nach jetzigem Stand ist davon auszugehen, dass die Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner bis Juli 2027 bestehen werden“, so der Kreis.
Redakteur/in:Georg Zingsheim aus Kerpen |