Landjuden
Vorstandswahlen bei den Landjuden an der Sieg
- v.l.n.r. Kassenwart Hans-Joachim Dohm, Geschäftsführerin Dr. Claudia Arndt, Schriftführerin Saskia Klemp M.A., 1. Vorsitzende Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB, 2. Vorsitzende Prof. Dr. Katja Stoppenbrink sowie Michael Solf, Ehrenvorsitzender Förderverein.
- Foto: Stefan Brozio/Archiv des Rhein-Sieg-Kreises
Rhein-Sieg-Kreis (eif). Dem zunehmenden Antisemitismus entgegentreten mit vielfältigen Informationen, jüdischer Kultur, Erinnerung an die Shoa und ihre Folgen für jüdische Menschen in unserer Region sowie mit dem Bekenntnis zum selbstverständlichen jüdischen Leben in Deutschland - das ist das klare Ziel des Fördervereins Gedenkstätte Landjuden an der Sieg e.V.
Jetzt kam der Förderverein zur jährlichen Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes zusammen.
Geschäftsführerin Dr. Claudia Arndt konnte von einer regen Beteiligung an den Veranstaltungen im vergangenen Jahr berichten. Eine gute Nachricht war, dass die Gedenkstätte an der Bergstraße 9 in Windeck-Rosbach seit Spätsommer 2024 nach der umfassenden Neugestaltung der Ausstellung nun wieder besichtigt werden kann und bereits regelmäßig von Schulklassen besucht wird. Dort kann am früheren Wohnort der Familie Seligmann erfahren werden, wie vor dem Holocaust gemeinsames nachbarschaftliches Leben auf dem Land aussah, welche jüdischen Traditionen gepflegt wurden und welche Bedeutung sie hatten.
Bei den Vorstandswahlen wurde Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB, seit 2019 erste Vorsitzende des Vereins, in ihrer Position bestätigt. Professor Dr. Katja Stoppenbrink wurde als zweite Vorsitzende neu gewählt und löste damit Cornelia Mazur-Flöer ab, die nach sechs Jahren aktiven Engagements für den Verein als stellvertretende Vorsitzende nicht erneut kandidierte. Außerdem wurden Dr. Claudia Maria Arndt (Geschäftsführerin), Saskia Klemp M.A. (Schriftführerin) und Hans-Joachim Dohm (Kassenwart) in ihren Ämtern bestätigt
Redakteur/in:RAG - Redaktion |