TuS Zülpich mit starker Hinrunde
„Wollen unter die ersten sechs kommen“

TuS Chlodwig Zülpichs Cheftrainer David Sasse freut sich über die gezeigte Hinrunde und blickt der Rückrunde entgegen. | Foto: Lukas Brüggen
  • TuS Chlodwig Zülpichs Cheftrainer David Sasse freut sich über die gezeigte Hinrunde und blickt der Rückrunde entgegen.
  • Foto: Lukas Brüggen

Nachhaltige Entwicklung und Teamgeist im Vordergrund – TuS Zülpich passt nach starker Hinrunde sein Saisonziel an

Der TuS Chlodwig Zülpich hat die Hinrunde seiner zweiten Saison in der Landesliga mit einem starken dritten Platz abgeschlossen. Nach 14 Spieltagen überwintert das Team von Cheftrainer David Sasse nur sieben Punkte hinter dem Spitzenreiter FC Hürth und vier Zähler hinter dem SV Breinig. Lediglich zwei Niederlagen musste der TuS bislang hinnehmen – beide denkbar knapp (1:2 gegen den SV Breinig, 1:2 beim SC Fliesteden). Zum Abschluss der Hinrunde gelang zudem ein 0:0 beim Tabellenführer Hürth.

„Wir haben eine sensationell gute Hinrunde gespielt und wissen das auch richtig einzuschätzen“, bilanzierte Sasse, der dabei auch auf die personellen Widrigkeiten verweist. Mit Torjäger Luca Ohrem und Dominik Spieß fehlte lange Zeit das komplette Offensiv-Duo, das die Römerstädter in der Aufstiegssaison noch maßgeblich getragen hatte (57 Tore und 27 Vorlagen in der Bezirksligasaison 2023/24). Dennoch kompensierte Zülpich die Ausfälle bemerkenswert und stellte mit 41 Toren die zweitbeste Offensive der Liga. Ohrem feierte zuletzt sein Comeback, Spieß könnte im März wieder ins Training einsteigen. „Wir werden uns extrem für Dominik freuen, wenn er einfach wieder das machen kann, was ihm Spaß macht, und auf den Platz zurückkehrt.“

Fünf Abgänge, drei Neuzugänge

Ursprünglich war das Ziel, sich nach dem Aufstieg zunächst in der Liga zu etablieren. Dieses Ziel ist mit dem achten Platz in der ersten Saison und dem dritten Rang nach der Hinrunde bereits übertroffen. „Im schweren zweiten Jahr nach dem Aufstieg solch eine Hinrunde abzuliefern, ist schon bemerkenswert. Dementsprechend wollen wir nun auch unter die ersten sechs kommen“, korrigierte Sasse das Saisonziel nach oben. Zugleich weist der Trainer aber auch auf das anspruchsvolle Auftaktprogramm der Rückrunde hin. „Wir starten direkt mit drei Auswärtsspielen – zunächst bei Brand, gegen die wir im Hinspiel nur Unentschieden gespielt haben, und danach direkt beim Tabellenfünften und -sechsten. Das ist dann eine erste Standortbestimmung.“

In der Winterpause gab es einige personelle Veränderungen. Julian Becker (pausiert), Mika Jensen (zweite Mannschaft), Manuel Macherey (SV Rhenania Bessenich), Julian Eversheim (TuS Langerwehe) und Prinz Yoka (SC Germania Erftstadt-Lechenich) verließen das Team. Dem gegenüber stehen mit Zissis Balatsouras (20, SV Eilendorf), Gustavo von Aschwege (20, Fortuna Köln II) und Torhüter Nico Wirtz (24, JSG Erft 01) drei Neuzugänge, die den Kader verstärken sollen. Der Fokus bei den Transfers lag erneut darauf, junge, entwicklungsfähige Spieler aus der Region zu verpflichten und gezielt zu fördern.

Kantersieg zum Start der Vorbereitung

Die Vorbereitung ist bereits angelaufen, das erste Testspiel gegen die U19 des 1. FC Düren gewann der TuS deutlich mit 7:1. Die Torschützen hießen Luca Ohrem (4., 18.), Marvin Iskra (25.), Devin Nickisch (53.), Tim Birkenheuer (67.), Constantin Pennartz (78.) und Pascal Schiffer (83.). Es stehen noch sechs weitere Testspiele auf dem Programm: beim Horremer SV (So., 25. Januar, 15.30 Uhr), gegen den FC Viktoria Birkesdorf (Sa., 31. Januar, 17 Uhr), gegen die SpVg Frechen 20 II (Do., 5. Februar, 20 Uhr), beim SSV Bornheim (So., 8. Februar, 15.30 Uhr), gegen die SG Schneifel (Mi., 11. Februar, 20 Uhr) und zu guter Letzt gegen den SC Blau-Weiß 06 Köln (Sa., 14. Februar, 15.30 Uhr), ehe am Sonntag, 22. Februar, um 15.45 Uhr der Rückrundenstart bei Rasensport Brand ansteht.

„Wir wollen die Vorbereitung dafür nutzen, um unsere Neuzugänge zu integrieren, unsere taktischen Vorgaben ins Spiel zu übertragen und Abläufe zu festigen“, sagte Sasse. Weiter unterstrich er: „Bei uns geht es nachhaltig um Entwicklung, Teamgeist und Spaß am leistungsorientierten Fußball. Das bedeutet: Wer Leistung bringt, im Training wie im Spiel, wird dafür belohnt.“ Die damit verbundene hohe Rotation in der Startformation sei bewusst gewählt. Die gezeigte Hinrunde ist das Ergebnis dieses Ansatzes und soll nun in der Rückrunde bestätigt werden.

Redakteur/in:

Ruben Bartsch aus Köln

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