Orgelkonzert
Pannonische Spätromantik

An den beiden Orgeln der Peterskirche spielt Robert Kovács  Musik der spätromantischen Epoche. Diese Musik ist hervorragend für die klangliche Gestalt der Zülpicher Orgel geeignet.  | Foto: Theresa-Pewal-
  • An den beiden Orgeln der Peterskirche spielt Robert Kovács Musik der spätromantischen Epoche. Diese Musik ist hervorragend für die klangliche Gestalt der Zülpicher Orgel geeignet.
  • Foto: Theresa-Pewal-

Robert Kovács, preisgekrönter Orgelvirtuose aus Wien führt sein Publikum musikalisch in seine Heimat. Der Verein Vox Tolbiacum lädt dazu am Sonntag, 26. April, 17 Uhr, in die Pfarrkirche St. Peter in Zülpich ein.

Zülpich (red). Magister Robert Kovács wurde 1976 in Ungarn geboren und erhielt ab seinem fünften Lebensjahr Klavierunterricht und begann mit zwölf Jahren Orgel zu spielen. Nach seinem Abschluss am Konservatorium in Budapest im Jahre 1994 studierte er Konzertfach Orgel (bei Herbert Tachezi, Hans Haselböck und Peter Planyavsky) und Kirchenmusik an der Wiener Musikuniversität, wo er seine Studien 2002 mit Auszeichnung abschloss.

Er ist Preisträger mehrerer Orgelwettbewerbe, darunter 1. Preis beim Orgelfestival in Ungarn (1994), 2. Preis beim „Anton Heiller Orgelimprovisationswettbewerb“ in Wien (1998), Finalist (2004) und 1. Preis (2006) beim Internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem und 1. Preis und Publikumspreis in Schlägl (2008).

Kovács ist Titularorganist der Wiener Augustinerkirche, Organist der Wiener Hofburgkapelle, der Schwesterkongregation vom Göttlichen Erlöser in Eisenstadt sowie der Wallfahrtskirche Maria Schutz am Semmering.

2004 bis 2006 war er Stiftsorganist im Stift St. Florian (OÖ) und von 2009 bis 2015 Domorganist und Kirchenmusikreferent der Diözese Eisenstadt. 2016 bis 2024 leitete er den Esterhazy Chor in Eisenstadt.

Seine internationale solistische Konzerttätigkeit geht über die Grenzen Europas hinaus nach Japan, Russland, in die USA, Israel und Syrien. Er tritt neben seiner kirchenmusikalischen Tätigkeit regelmäßig als Partner der Wiener Philharmoniker, der Wiener Symphoniker, des Radio Symphonieorchesters Wien, des Niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters sowie des Wiener Singvereins und des Arnold Schönberg Chores auf.

An den beiden Orgeln der Peterskirche spielt er Musik der spätromantischen Epoche. Diese Musik ist hervorragend für die klangliche Gestalt der Zülpicher Orgel geeignet. Zu Gehör kommt Musik von den Ungarn Zoltan Kodaly und Dezsö Antalffy-Zsiross. Franz Liszt und Franz Schmidt, beide im damaligen Österreich-Ungarn geboren, stellen eine Verbindung nach Österreich her. Schmidt wirkte seit seinem Studium in Wien ebenda, Franz Liszt kann man durchaus als europäischen Künstler bezeichnen.

Beginn ist am 26. April, um 17 Uhr, in der Pfarrkirche St. Peter in Zülpich, Mühlenberg 9.

Der Eintritt in St. Peter ist frei, um eine Spende wird freundlich gebeten.

Redakteur/in:

Signe Mai Slomian aus Pulheim

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