Neue Klettergeräte, neue Hütte
Garten der kleinen Forscher

Klettern erwünscht: Bürgermeister Ulrich Stücker wollte angesichts der tollen Spielmöglichkeiten gerne selbst wieder Kind sein.
  • Klettern erwünscht: Bürgermeister Ulrich Stücker wollte angesichts der tollen Spielmöglichkeiten gerne selbst wieder Kind sein.
  • Foto: Christian Melzer

Wiehl. Die Stadt Wiehl hat in ihre Kindertagesstätte in Weiershagen investiert. Die Räume wurden renoviert und umgebaut, um ein hohes Maß an Flexibilität zu erreichen. Und vor allem: Das Außengelände hat eine deutliche Aufwertung erfahren. Es wurde komplett neu gestaltet als „Garten der kleinen Forscher“. Verantwortlich zeichnet Landschaftsarchitekt Gerd Bermbach als Planer. Rund 600.000 Euro hat sich die Stadt das Projekt kosten lassen.

Bürgermeister Ulrich Stücker freute sich bei der Präsentation über das Erreichte: „Das ist ein wichtiger Beitrag der Stadt, damit sich die Kinder hier entfalten können“. „Diese Maßnahme ist auch ein Bekenntnis zur Stärkung des Dorfes Weiershagen“, ergänzte er. 

Innenausbau

Die Räume der Kita sind mit dem Umbau so strukturiert worden, dass drei verschiedene Gruppenformen möglich sind. Durch Anbauten steht nun zur Betreuung der etwa 40 Kinder rund 100 Quadratmeter mehr Nutzfläche zur Verfügung. Außerdem verfügt die Kita jetzt über einen barrierefreien Haupteingang samt kleinem Foyer. Auch bei schwankenden Anmeldezahlen ist die Stadt als Träger damit in der Lage, Kita-Kinder aller Altersklassen zu betreuen. Die Innenausstattung wurde unter anderem um eine zusätzliche Küchenzeile ergänzt.

Außengelände

Seit wennigen Wochen zeigt nun auch das Gelände um die Kita herum ein vollständig neues Gesicht mit Spielmöglichkeiten, die es vorher nicht gab. Dazu gehören eine große Sandspielbank mit Sandwippe, ein Spielhaus mit Ausguck sowie Geräte zum Balancieren und Hangeln. Ein Ruhebereich mit Sitzbalken ergänzt die Ausstattung ebenso wie die Bepflanzung, zu der auch verschiedene Johannisbeersträucher zählen.

Eine weitere Besonderheit bildet die große „Forscherhütte“ auf dem Areal. Dabei handelt es sich um ein geräumiges Gartenhaus, in dem Kinder ihrer natürlichen Neugier nachgehen und etwa mit Lupen und Bestimmungshilfen die heimische Insektenwelt erkunden können. Rund um die Hütte gibt es Gelegenheit, naturpädagogische Angebote durchzuführen. Denn die Kita Weiershagen nennt sich deshalb „Haus der kleinen Forscher“, weil sie als Schwerpunkt das Interesse der Kinder an naturwissenschaftlichen Themen fördern möchte. Die Firma Kind hat die Forscherhütte maßgeblich finanziert. Kita-Leiter Kai Hünninghaus dankte: „Woanders werden kleine Einrichtungen geschlossen und zu großen zusammengeführt, hier erfahren wir eine Wertschätzung unserer Arbeit“.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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