Weihnachtsmarkt Bielstein
Beschauliches Ambiente rund um die Burg

Jazz Prix-Quintett mit Stephan Aschenbrenner (Saxophon).
                                                                                      | Foto: Michael Kupper
  • Jazz Prix-Quintett mit Stephan Aschenbrenner (Saxophon).
  • Foto: Michael Kupper

Bielstein. Einen beschaulichen und gleichzeitig schwungvollen Weihnachtsmarkt erlebten mehrere Hundert Besucher am vergangenen Wochenende im Schatten des Bielsteiner Burghauses. Für das „beschauliche“ Ambiente sorgten die 55 Buden rund um das Burghaus und die weihnachtliche Beleuchtung. Den „Schwung“ brachten rund zehn Musikgruppen von der Bühne unter die Leute. Sich abwechselnd unterhielten sie ihr Publikum während der gesamten Marktzeit mit durch Jazz oder Swing geprägten oder einfach besinnlichen Weihnachtsmelodien.

Zwischen Krippen, Weihnachtsdeko, Teddybären oder Honig gab es an zahlreichen Ständen Leckereien für das leibliche Wohl, neben Punsch und Glühwein in allen Variationen auch Feuerzangenbowle über dem offenen Feuer vom TV Oberbantenberg.

Dazu gab es bunte Plätzchenmischungen bei Ursula Blonigen am Stand des Wiehler Johannes-Hospiz. Dr. Jorg Nürmberger, Mitarbeiter der Hospiz-Stiftung, berichtete im Weihnachtspullover, dass das Hospiz nach einem Aufruf unzählige Waffelspenden erreicht hätten, die das Team in handliche Päckchen verpackt und weihnachtlich verziert hatte. Eine Kundin fand das Konzept klasse:

„Solch eine Vielfalt kann ich mir zu Hause unmöglich selbst backen.“ Schmackhaft dazu: Eierpunschlikör nach einem Geheimrezept. Kommentar eines Genießers: „Hoffentlich habt Ihr morgen noch etwas davon.“

Äußerst leckeren Eierlikör hatten auch die Handballdamen von der SG Oberbantenberg-Wallefeld im Angebot. Die Hauptattraktion von Zoi Andrieu, Alessa Merten und Alina Schmidt war aber ihr Flammkuchen, den sie in zwei Öfen zubereiteten und auf rustikalen Holzbrettchen servierten. Die Nümbrechterin Saskia Tondorf ist als ehemalige Bielsteinerin regelmäßiger Gast bei den Damen und hält ihrer früheren Heimat die Treue: „Die Bielsteiner Burgweihnacht ist einer besten Weihnachtsmärkte in der Region.“

„Hier ist es besonders besonders schön“, fand auch Bürgermeister Ulrich Stücker, der den Markt am Samstagnachmittag eröffnete. Das liege daran, dass sich in Bielstein besonders viele Menschen für die liebevolle Gestaltung des Marktes einsetzen: „So etwas fällt ja nicht vom Himmel, auch wenn man das vor Weihnachten denken könnte.“ Ausdrücklich dankte er dem Heimatverein Bielstein, der Dorfgemeinschaft Helmerhausen und einigen Schülern der TOB, die sich besonders engagiert hatten. „Es ist eine herausfordernde Zeit“, sagte Stücker. „Aber bei allen negativen Botschaften, die uns tagtäglich erreichen, ist jetzt auch einmal der Moment, positiv in Bichtung 2024 zu blicken: „Wir haben auch das Recht, uns von Herzen zu freuen – ich wünsche allen eine gesegnete Weihnacht und ein friedlicheres neues Jahr.“

Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:

Michael Kupper aus Reichshof

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