Hilfsprojekt
Unterstützung für Kinder in Burundi

Bei der Einweihung des dritten Bauabschnitts der Grundschule in Bukirasazi bedankte sich die Bevölkerung auch bei ihren Unterstützern aus Deutschland. 
  • Bei der Einweihung des dritten Bauabschnitts der Grundschule in Bukirasazi bedankte sich die Bevölkerung auch bei ihren Unterstützern aus Deutschland. 
  • Foto: Kolpingsfamilie
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Wesseling-Keldenich - Bei den verschiedenen Gruppen der Pfarrgemeinde St. Andreas
herrschte große Freude, dass noch vor Jahresende in Bukirasazi in
Burundi/Afrika der dritte Bauabschnitt der Grundschule eingeweiht
werden konnte, der aus Wesseling-Keldenich finanziert wird.

Seit einigen Jahren unterstützen verschiedene Gruppen aus der Pfarre
St. Andreas Entwicklungsprojekte in Burundi, einem der ärmsten
Länder in Afrika. Nachdem man zunächst landwirtschaftliche Projekte
unterstützt hat, ist das aktuelle Projekt der Bau einer Schule in
Bukirasazi. Die Mittel zur Finanzierung des Projektes wurden durch
verschiedene Aktionen aufgebracht, wie Teilnahme am Weihnachtsmarkt,
Kleiderkammer, Gebrauchtkleidersammlung, Eine-Welt-Laden und viele
Einzelspenden. Für das eingeweihte Gebäude wurden mehr als 7000 Euro
bereitgestellt.

Die Gruppen haben sich zum Bau der Schule entschlossen, da in Burundi
46 Prozent der Bevölkerung unter 15 Jahre alt und Bildung der Kinder
daher eine der besten Investitionen in die Zukunft ist. Durch die
schulische Ausbildung werden die Zukunftsaussichten der Kinder
deutlich verbessert und es gibt mehr Möglichkeiten in Burundi
langfristig ein Auskommen zu finden, ohne sich als Flüchtling auf den
Weg nach Europa zu machen.

Mit dem Bau des dritten Klassenblocks stehen für die Schüler nun die
entsprechenden Schulräume zur Verfügung. Zurzeit ist auch mit
Unterstützung aus Wesseling-Keldenich der Bau eines weiteren
Gebäudes in Angriff genommen worden, in dem eine berufliche
Unterweisung erfolgen kann.

Bei der Einweihung des dritten Klassenblocks beteuerten die Vertreter
der Kommunalverwaltung und der Kirche die große Bedeutung der Schule
für den Ort und machten deutlich, dass dies ohne die Hilfe aus
Wesseling nicht möglich gewesen sei.

Schüler und Eltern dankten über die Entfernung hinweg mit Tänzen
und Liedern ihren Partnern aus Wesseling, mit denen sie sich eng
verbunden fühlen. 

Redakteur:

RAG - Redaktion

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