Brücken Gemeinde Weilerswist
Brücken im Wartestand

Die Brücke an der Bachstraße ist seit der Flutkatastrophe am Ortseingang von Weiler­swist gesperrt.
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  • Die Brücke an der Bachstraße ist seit der Flutkatastrophe am Ortseingang von Weiler­swist gesperrt.
  • Foto: Düster

Mittlerweile sind ziemlich ­genau zehn Monate seit der verheerenden Flutkatastrophe vergangen. Auch im Bereich der Gemeinde Weilerswist verursachten die Wassermassen an Erft und Swist massive Schäden. Seit Mitte Juli des vergangenen Jahres sind ­Brückenbauwerke gesperrt - immer noch.

Eine Brücke, die seitdem weiterhin komplett für den automobilen Verkehr gesperrt ist, ist die an der Bachstraße. Die Gemeinde Weilerswist erklärt zum aktuellen Stand der Dinge: „Das zuständige Gutachterbüro hat bisher für die Brücken in Weilerswist noch keine Ergebnisse darüber geliefert, welche Brücken erneuert oder ­saniert werden müssen – einschließlich der Stellungnahmen, was und wie saniert werden muss.“

Gemeinde hat Gutachter Ultimatum bis 25. Mai gestellt

Die Gemeinde wartet allerdings schon länger auf ebendiese Ergebnisse: „Die Brücken wurden ja bereits begutachtet, es stehen nur noch die daraus resultierenden Berichte und Handlungsempfehlungen aus“, heißt es seitens der Gemeindeverwaltung, die dem Gutachterbüro nun ein Ultimatum gestellt hat: „Die Frist, die Gutachten zu liefern, wurde mit dem 25. Mai gesetzt. Sollte das Büro dieser Fristsetzung nicht nachkommen, wird ein Verzug gesetzt und die üblichen Rechtsschritte, die die Gemeinde anwenden kann, treten ein“, erläutert die Verwaltungsleitung, die jedoch betont: „Die Gemeinde Weilerswist hofft sehr, dass das Gutachter-Büro bis zum gesetzten Termin liefern wird. Denn wenn ein neues Brücken-Gutachten in Auftrag gegeben werden müsste, dann würde man wieder von Null anfangen. Eine Behebung der Schäden und damit eine Freigabe - auch der Brücke an der Bachstraße – würde sich noch einmal um Monate verzögern. Das ist seitens der Gemeinde Weilerswist natürlich überhaupt nicht gewünscht.“

Rund 25 Brückenbauwerke sind Teil des Gutachtens

Insgesamt werden in dem Brückengutachten rund 25 Bauwerke im Gemeindegebiet an Erft und Swist behandelt, die voll oder eingeschränkt gesperrt sind. „So ist zum Beispiel die Brücke Bergstraße in Metternich zur Zeit nur für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen befahrbar, für Feuerwehr und Müllabfuhr gibt es entsprechende Ausnahmegenehmigungen“, beschreibt die Gemeindeverwaltung.

Die Brücke zwischen Lommersum und Derkum, die bereits erneuert wurde und wieder befahrbar ist, war in diesem Auftrag übrigens nicht enthalten: „Hier handelt es sich um eine Landesstraße, deren Straßenbaulastträger Straßen NRW ist. In diesen Fällen werden eigene Brückengutachten erstellt.“

Redakteur:

Düster Volker aus Erftstadt

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