Ein Ort zum Durchatmen
„Mobiles Grünes Zimmer" in Troisdorf

Das „grüne Zimmer“ ist unter anderem mit Kiwi, Lavendel und 
Potentilla bepflanzt und schafft einen besonderen Ort der Begegnung in der Troisdorfer Innenstadt.
 | Foto: Stadt Troisdorf
  • Das „grüne Zimmer“ ist unter anderem mit Kiwi, Lavendel und
    Potentilla bepflanzt und schafft einen besonderen Ort der Begegnung in der Troisdorfer Innenstadt.
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Troisdorf. Geschützte Natur gibt es in Troisdorf reichlich – und jetzt bringt die Stadt Troisdorf ein Stück davon direkt in die Innenstadt. Für insgesamt 12 Wochen steht das sogenannte „Mobile Grüne Zimmer“ der Firma Helix zunächst auf dem Menderesplatz in der Fußgängerzone, bevor es für die zweite Hälfte auf die Fläche zwischen Stadthalle und dem Verwaltungsgebäude Kaiserstraße 1 wandert.
Das temporäre Projekt steht für nachhaltige Stadtentwicklung und schafft einen Ort zum Verweilen, Austauschen und Durchatmen – offen für Bürgerinnen und Bürger, Besucherinnen und Besucher sowie alle, die im hektischen Alltag eine kurze Pause suchen.
Die unter anderem mit Kiwi, Lavendel und Potentilla bepflanzte Fläche des Zimmers umfasst insgesamt 25 Quadratmeter. Durch einen Wassertank im Unterbau werden die Pflanzen über ein solarbetriebenes Bewässerungssystem automatisch versorgt.
Zwar kann das Zimmer eine dauerhafte Bepflanzung nicht ersetzen, dient in den kommenden zwölf Wochen jedoch als sichtbares Beispiel für die positiven Auswirkungen von Begrünung. Verschattung und die Verdunstungskühle der Pflanzen tragen zu einer Verbesserung des Mikroklimas bei und sorgen an heißen Sommertagen für spürbare Entlastung.
Die Installation soll nicht nur das Stadtbild aufwerten, sondern auch Gespräche über Klimaresilienz, Aufenthaltsqualität und die Zukunft urbaner Räume anregen. Das Projekt richtet sich an alle Generationen und lädt dazu ein, die Innenstadt aus einer neuen Perspektive zu erleben. Die Pflanzenarrangements und die offene Gestaltung machen das Zimmer zu einem besonderen, konsumfreien Begegnungsort im öffentlichen Raum.

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RAG - Redaktion

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