Kampfmittelfund in der Moselstraße
Evakuierung und Sprengung war erforderlich
Troisdorf. In Troisdorf wurde am Montag, 24. November 2025, bei Arbeiten in der Moselstraße 67 ein Kampfmittel gefunden: eine 250 Kilo schwere englische Fliegerbombe mit chemischem Langzeitzünder. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst bewertete den Bereich vor Ort und ordnete eine kontrollierte Sprengung noch im Laufe des Tages an.
Für die Sprengung wurde ein Räumradius von 500 Metern eingerichtet. Anwohnende sowie Personen, die sich im betroffenen Bereich aufhielten, mussten diesen während der Maßnahme vollständig verlassen. Der Zutritt zur Evakuierungszone wurde nicht gestattet. Als Sammelpunkt für evakuierte Personen diente die Stadthalle Troisdorf (Kölner Straße 167), wo sich rund 420 Personen aufhielten. 20 Personen wurden zusätzlich vom Rettungsdienst betreut.
Für die Sprengung wurde teilweise auch die B8 gesperrt und der Luftraum über dem Bereich wurde ebenfalls gesperrt.
Um 21:34 Uhr gab die Stadt Troisdorf schließlich Entwarnung und dankte insbesondere dem Kampfmittelräumdienst für die sichere Durchführung der Sprengung. Ein herzlicher Dank ging zudem an Polizei, Feuerwehr, Ordnungsdienst, Pflegekräfte im Krankenhaus und Rettungsdienst für die Absicherung und Betreuung der betroffenen Personen.
Insgesamt waren rund150 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung, insbesondere Ordnungsamt, im Einsatz.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |
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