Pride Euskirchen
CSD setzt Zeichen für Sichtbarkeit
- Ein klares Zeichen für Sichtbarkeit und Soloidarität will das Orga-Team des Euskirchener CSD setzen.
- Foto: Winfried Kubitza Simons
Euskirchen (red). Unter dem Motto „Wir kommen in Frieden und wir bleiben“ setzt der Christopher Street Day (CSD) in Euskirchen in diesem Jahr ein klares Zeichen für Sichtbarkeit, Vielfalt und Solidarität. Hintergrund sind Entwicklungen, bei denen Rechte queerer Menschen weltweit und auch in Europa unter Druck geraten oder eingeschränkt werden.Der CSD versteht sich als friedlicher, zugleich entschlossener Protest gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und politische Rückschritte. Die zentrale Botschaft: Queere Menschen sind Teil der Gesellschaft – und sie werden es bleiben. Das Motto ist dabei mehr als ein Leitspruch. Es formuliert einen Anspruch auf Akzeptanz und Gleichberechtigung und richtet sich zugleich gegen Hass und Intoleranz.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 16. Mai, auf dem Klosterplatz in Euskirchen statt. Beginn ist um 12 Uhr mit einer Kundgebung, anschließend gibt es ein Bühnenprogramm. Der Pride-Umzug startet um 15 Uhr ebenfalls am Klosterplatz.
Als Schirmherrin begleitet in diesem Jahr Nyke Slawik, Mitglied des Deutschen Bundestages, den CSD in Euskirchen. Ihre Unterstützung unterstreicht die politische Bedeutung des Einsatzes für die Rechte von LGBTQIA+-Personen sowie die Notwendigkeit, bestehende Rechte zu verteidigen und weiterzuentwickeln.
Die Veranstalter laden alle Interessierten ein, sich an Kundgebung und Umzug zu beteiligen und gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Respekt und Gleichberechtigung zu setzen.
Redakteur/in:Signe Mai Slomian aus Pulheim |