SKM feiert Richtfest
Bauen gegen Wohnungslosigkeit

Vorstandsvorsitzende Monika Bähr, Wolfgang Overath, Schatzmeister Heinz-Gerd Wiemar, Franz Huhn, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Georg Becker, die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Susanne Haase-Mühlbauer und Architekt Kaj Jensen (von links)
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  • Vorstandsvorsitzende Monika Bähr, Wolfgang Overath, Schatzmeister Heinz-Gerd Wiemar, Franz Huhn, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Georg Becker, die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Susanne Haase-Mühlbauer und Architekt Kaj Jensen (von links)
  • Foto: Woiciech

Übergangswohnungen und Notfallschlafstellen - SKM feiert Richtfest für das Neubauprojekt an der Luisenstraße

Siegburg. „Wir sind kein Investor und kein Immobilienunternehmen. Wir bauen hier, weil wir täglich die Wohnungslosigkeit wahrnehmen“, erläuterte Monika Bähr, Vorstandsvorsitzende des SKM, dem katholischen Verein für soziale Dienste im Rhein-Sieg-Kreis, in ihrer Begrüßungsrede.

Mit zahlreichen Gästen beging die Einrichtung das Richtfest für den Neubau an der Luisenstraße, in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Don-Bosco-Haus“. Im September 2020 vollzog man den symbolischen Spatenstich für das viergeschossige Bauprojekt, das damals den Titel „Gemeinsam“ trug und aktuell unter dem Arbeitstitel „Don-Bosco-Haus 2.0“ agiert.

Nun steht auf dem 946 Quadratmeter großen Grundstück der Rohbau, in dem 14 Übergangswohnungen für Männer und zwei für Frauen, sowie eine Frauennotfallstelle in einem separaten Bereich, geplant sind.

Abgerundet wird das Ganze von neuen Räumlichkeiten für die Tafel und Kleiderkammer, ergänzt durch Beratungs- und Therapieräume.

Der Neubau befindet sich in direkter Nachbarschaft des Don-Bosco-Hauses an der Luisenstraße.
  • Der Neubau befindet sich in direkter Nachbarschaft des Don-Bosco-Hauses an der Luisenstraße.
  • Foto: Woiciech

Die Gesamtkosten einschließlich Baugrundstück betragen 3.420.000 Euro. „Wir möchten zeigen, dass es sich rechnet, in den sozialen Wohnungsbau zu investieren. Auch der heutige Tag ist für uns Anlass auf den Mangel an bezahlbarem Wohnraum aufmerksam zu machen, der sich, wie alle wissen, weiter verschärfen wird.“

Mit dem Problem des fehlenden Wohnraums kämpfen inzwischen sämtliche Fachbereiche, so dass es für den Vorstand klar war, etwas für die Menschen zu tun, die im „Don-Bosco-Haus“ Aufnahme gefunden haben, aber aufgrund ihrer schwierigen Situation nicht in den ersten Wohnungsmarkt vermittelt werden zu können. Denn wohlgemerkt ist es hier dem Einsatz des damaligen Bürgermeisters Franz Huhn zu verdanken, der den Rat vom Verkauf des Geländes überzeugte. Somit nahm das Projekt richtig an Fahrt auf, das man finanziert durch geförderte Darlehen der NRW.Bank, großzügige Zuschüsse der Stiftung Wohlfahrtspflege, der Aktion Mensch, dem Meister-Gerhard-Fond des Erzbistums Köln, der Stiftung Wohnhilfe, ebenso Eigenmittel, die zum Teil über den Wolfgang-Overath-Fond zur Verfügung gestellt werden.

Vorstandsvorsitzende Monika Bähr, Wolfgang Overath, Schatzmeister Heinz-Gerd Wiemar, Franz Huhn, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Georg Becker, die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Susanne Haase-Mühlbauer und Architekt Kaj Jensen (von links)
Der Neubau befindet sich in direkter Nachbarschaft des Don-Bosco-Hauses an der Luisenstraße.
Redakteur:

Dirk Woiciech aus Siegburg

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