Traditionelles Frühlingsfest
MGV-Konzert mit drei Gastchören
- 45 Sänger sorgen mit dem Lied „Der größte Chor der Welt“ für einen stimmungsvollen Abschluss des ersten Teils beim Frühlingsfest des MGV.
- Foto: Steimel
Broeleck. In der Gemeinde Ruppichteroth begleitet der MGV „Sangeslust“ Winterscheid seine Anhänger kulturell durch das ganze Jahr wie ein roter Faden. Ob Kirmes, Martinsmarkt, Döörper Weihnacht oder Karneval - immer sind die Männer um ihren 1. Vorsitzenden Rolf Siebigteroth zur Stelle, gesanglich und auch organisatorisch. So jetzt erneut beim traditionellen Frühlingsfest.
Eingeladen wurde in den Saal der Lebensgemeinschaft Eichhof nach Broeleck. Fehlende Räumlichkeiten in Winterscheid selbst regelt der MGV problemlos. Zum Karneval zieht er um ins Feuerwehrhaus und zum Frühlingsfest scheut er auch nicht den Weg bis Broeleck. Für Besucher wurde ein Bustransfer eingerichtet. Dieser sorgte mit dafür, dass alle Plätze im Saal besetzt waren, einige Besucher auf die Empore ausweichen mussten.
Der MGV hatte dann auch einen bunten Frühlingsstrauß gebunden mit drei Gastchören und 30 eigenen Sängern unter der Leitung von Dirigent Bernd Immel. Die Programmpalette reichte von Liedgut der Toten Hosen und Udo Jürgens über einen südafrikanischen Gospelsong, Metallica und die Höhner bis hin zu Robert Stolz. Gleich zum Auftakt präsentierte der Gastgeber einen Ohrgenuss, gefühlt stand ein Trentiner Bergchor auf der Bühne. Ein Stimmenspiel mit Bässen und Oberstimmen, welches nur erahnen ließ, wann die Sänger Luft holten - die Hintergrundtöne liefen quasi auf Dauerschleife. Der Lohmarer Chor „Cantiamo“ mit Chorleiter Friedhelm Limbach untermalte seinen Gesang noch mit dem Einsatz einer Djembé-Trommel, zudem wurde dieses Lied in Zulu-Sprache präsentiert. Vor der Pause erfreuten sich die Gäste an den Männern vom MGV Merten mit Chorleiter Carsten Rensch. Sie trugen ihre Lieder gekonnt ohne Text und Noten vor. Ihr Liedbeitrag wurde dann nochmals getoppt, gemeinsam mit dem Gastgeber präsentierten sie stimmgewaltig „Der größte Chor der Welt“ von „Klubbb3“.
Nach der Pause setzte der Meisterchor MGV Drabenderhöhe mit Chorleiter Axel Hackbarth den musikalischen Reigen fort.Mit dem Lied „Seemann, lass das träumen“ regten sie das Publikum zum Mitsummen und Mitsingen an, was dem Schlussblock des MGV Winterscheid bereits positiv entgegenschwappte. Die Winterscheider bewegten sich dann im Dialekt von Wien nach Köln. Aus dem „Jung san ma, fesch san ma“ wurde ein kölsches „Jung sin mer, kölsch sin mer“. Spätestens jetzt war das Mitsingkonzert quasi angeschoben. Dieses sollte dann noch weiter führen mit den Instrumentalsolisten Markus Kolf an der Orgel und Michael Stein mit dem Akkordeon.
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Wolfgang Steimel aus Ruppichteroth |
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