Klimapolitik: Maternusplatz
FDP/KSG Fontänen statt Wasserschläuche
- So oder so ähnlich wünschen sich Bürgerinnen undBürger und die Fraktion aus Kölner StadtGesellschaft KSG und FDP in der Bezirksvertretung von Rodenkirchen eine schöne Lösung für den Maternusplatz in Rodenkirchen
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FDP/KSG-Fraktion fordert nachhaltige und aufwertende Lösung für den Maternusplatz
(Köln Rodenkirchen) Die FDP/KSG-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen fordert die Ergänzung eines CDU-Antrags zur Klimafolgenanpassung auf dem Maternusplatz. Der Prüfantrag steht am 16. März 2026 auf der Tagesordung der Bezirksvertretung. Die Verwaltung soll prüfen, ob anstelle temporärer Maßnahmen auch eine dauerhaft installierte Wasseranlage – etwa ein Fontänenfeld – realisiert werden kann.
„Grundsätzlich begrüßen wir das Anliegen zur Hitzevorsorge im Rahmen des Projekts „Cooling Cologne“. Allerdings halten wir Provisorien mit Wasserschläuchen (Cooling Cologne) auf dem Platz für nicht zielführend. Wir wollen keine hässlichen Stolperfallen, sondern eine nachhaltige, städtebaulich überzeugende Lösung für das Zentrum von Rodenkirchen“,
erklärt Co-Fraktionsvorsitzender Torsten Ilg von der Kölner StadtGesellschaft (KSG) in einem aktuellen Video auf Facebook.
Nach Einschätzung von Fachplanern könnte ein sogenanntes Fontänenfeld eine geeignete Alternative sein. Dabei handelt es sich um bodenbündige Wasserdüsen, die bei Bedarf abgeschaltet werden können und somit weiterhin eine Nutzung des Platzes etwa für den Wochenmarkt ermöglichen. Entsprechende Anlagen sind inzwischen auch auf Tiefgaragen technisch problemlos realisierbar.
Programme von Bund, Land NRW und der Europäischen Union fördern investive Maßnahmen zur Klimaanpassung zudem mit hohen Förderquoten (80-90%). Mobile Lösungen verursachen hingegen Personal- und Betriebskosten, die in vielen Förderprogrammen nicht berücksichtigt werden.
„Klimaanpassung ist eine langfristige Aufgabe. Deshalb sollten wir ernsthaft prüfen, ob eine dauerhafte Infrastruktur – wie ein Fontänenfeld – für den Maternusplatz möglich und förderfähig ist“, so die Fraktion. Der Änderungsantrag der FDP/KSG-Fraktion sieht daher vor, dass die Verwaltung neben der mobilen Kühlung auch die technische Machbarkeit, die Kosten sowie mögliche Förderprogramme für eine dauerhaft installierte Wasseranlage untersucht.
„Wir blockieren den bestehenden Antrag nicht – wir wollen ihn erweitern. Wenn sich am Ende herausstellt, dass eine bauliche Lösung nicht sinnvoll ist, wissen wir es. Aber diese Option sollte zumindest seriös geprüft werden.“ Ergänzt Co-Fraktionsvorsitzender Karl Wolters (FDP)
Für die Fraktion steht dabei auch die langfristige Aufenthaltsqualität des zentralen Platzes im Veedel im Vordergrund. Wasseranlagen könnten nicht nur zur Abkühlung beitragen, sondern auch die Attraktivität des Platzes für Bürgerinnen und Bürger, Handel und Gastronomie erhöhen.“
(Quelle: FDP/KSG-Fraktion Rodenkirchen)
LeserReporter/in:Torsten Rüdiger Ilg aus Rodenkirchen |
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