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Kölner Klatsche für Wüst und Schwarz-Grün
Bezirkspolitiker (KSG) fordert mehr Geld für Köln

Torsten Ilg von der KSG fordert die NRW-Landesregierung auf, die Kommunen von ihren Finanzproblemen zu befreien. Das "Ja zu Olympia" sei in Köln erschreckend niedrig ausgefallen, weil die Menschen die Belastungen "satt" hätten.  | Foto: Frei von Rechten Dritter KSG
  • Torsten Ilg von der KSG fordert die NRW-Landesregierung auf, die Kommunen von ihren Finanzproblemen zu befreien. Das "Ja zu Olympia" sei in Köln erschreckend niedrig ausgefallen, weil die Menschen die Belastungen "satt" hätten.
  • Foto: Frei von Rechten Dritter KSG
  • hochgeladen von Torsten Rüdiger Ilg

(Köln/Rodenkirchen) Der Rodenkirchener Bezirksvertreter Torsten Ilg (KSG) bewertet die vergleichsweise geringe Zustimmung der Kölnerinnen und Kölner zur Olympiabewerbung als deutliches politisches Signal – insbesondere an die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen.

„Das magere Kölner Ergebnis ist Ausdruck eines massiven Vertrauensverlustes in die Fähigkeit, Großprojekte in dieser Stadt verlässlich umzusetzen“, erklärt Ilg. „Gleichzeitig ist es eine klare Klatsche für die schwarz-grüne Landesregierung, die sich gerne mit Olympia schmücken möchte, aber eine verbindliche Kostenübernahme bewusst vermieden hat.“

Aus Sicht Ilgs stehen die Kommunen ohnehin unter erheblichem finanziellen Druck. „Die Städte sind klamm und können nicht in Vorleistung gehen, wenn NRW den Zuschlag erhalten sollte. Genau davor haben wir bereits im Vorfeld gewarnt.“ Ilg und die KSG hatten frühzeitig gefordert, dass das Land verbindliche Finanzierungszusagen macht. Diese seien ausgeblieben – mit absehbaren Folgen für die kommunale Ebene.

"Geld für unsere Bezirke fehlt - Kommunen brauchen Luft zum Atmen"

„Sollte NRW tatsächlich Ausrichter werden, droht ein sozialer Kahlschlag vor Ort“, warnt Ilg. „In den kommenden Jahren würden knappe städtische Mittel vorrangig in die Vorbereitung dieses Großereignisses fließen. Gleichzeitig geraten bezirksorientierte Mittel – etwa für Vereine – weiter unter Druck. Dauerhafte Haushaltssperren könnten wichtige Projekte jenseits von Olympia blockieren.“ Abschließend betont Ilg: „Köln braucht verlässliche Investitionen in seine Stadtteile – und keine Prestigeprojekte ohne solide Finanzierung durch das Land und den Bund.“

LeserReporter/in:

Torsten Rüdiger Ilg aus Rodenkirchen

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