Rodenkirchen:
75 Jahre Autobahnbrücke

Gerda Laufenberg (links) und Brigitte Klipper sind gespannt, was Dr. Cornelius Steckner über die Geschichte der Rodenkirchener Autobahnbrücke zu erzählen hat.
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RODENKIRCHEN - (ks). Ganze 75 Jahre ist es her, dass in Rodenkirchen die
Autobahnbrücke eröffnet wurde. Endlich gab es die dringend
benötigte Rheinquerung im Süden, heute ist diese Autobahnbrücke
nicht mehr wegzudenken. In der 34. Folge der Geschichtswerkstatt
„Rodenkirchen erinnert sich“ hatte der Kulturwissenschaftler Dr.
Cornelius Steckner viele interessante Fakten rund um die Entstehung
der Brücke mitgebracht.

Viele interessierte Zuhörer trafen sich in der Rodenkirchener
Stadtteilbibliothek, um die Vergangenheit Revue passieren zu lassen.
Bereits am 1. März 1938 begann man im Rahmen der geplanten
Reichsautobahn von Köln nach Aachen mit dem Bau der Rodenkirchener
Rheinbrücke. Als größte Hängebrücke Europas und erste
Hängebrücke Deutschlands wurde sie als Adolf-Hitler-Brücke am 20.
September 1941 eingeweiht. „Schon damals gab es Rad- und Fußwege
über die Brücke“, betonte Dr. Steckner. Nachdem die Brücke im
Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, begann man kurz nach Kriegsende mit
dem Wiederaufbau. Am 9. Dezember 1954 wurde die neue Autobahnbrücke
dem Verkehr übergeben. Später wurde die Rodenkirchener Brücke
weiter ausgebaut, auf der Nordseite wurde die Brücke quasi
verdoppelt, da dass man nach vierjähriger Bauzeit ab dem 9. Dezember
1994 auf sechs Fahrstreifen den Rhein überqueren konnte. Mit vielen
dokumentarischen Bildern auf der Leinwand und kleinen Geschichten am
Rande fesselte Dr. Cornelius Steckner seine Zuhörer bis zur letzten
Minute.
Veranstaltet wird die Geschichtswerkstatt seit 2007 von dem
Förderverein der Rodenkirchener Stadtteilbibliothek Literamus e.V.
Man möchte in diesem Rahmen die Geschichte Rodenkirchens erforschen
und aufbereiten. In unregelmäßigen Abständen erläutert Dr.
Cornelius Steckner interessierten Bürgern markante Punkte aus der
Rodenkirchener Geschichte. Mehr Infos gibt es unter
www.literamus.de/html/geschichtswerkstatt.html

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RAG - Redaktion

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