Benefizkonzert
Hilfsbereitschaft ist weiter groß
- Eng wurde es auf der Bühne im Stadttheater. Das Publikum erlebte ein beeindruckendes Konzert für die gute Sache.
- Foto: Frank Engel-Strebel
Rheinbach (fes). „So viele Menschen dürften hier noch nie auf der Bühne gestanden haben“, schwärmte der Vorsitzende der Hilfsaktion „Rheinbach hilft“, Alfred Eich. Schon anhand der Nummernschilder der Fahrzeuge auf dem Parkplatz vor dem Stadttheater war zu erkennen, dass die Sängerinnen und Sänger aus ganz Deutschland in die Glasstadt gekommen waren.
Zu Gast war der Projektchor des Chorleiters Oleg Gerhardt, der ein eindrucksvolles Benefizkonzert mit knapp hundert Sängerinnen und Sängern zugunsten von „Rheinbach hilft“ auf die Bühne brachte. Mehr als 300 Besucherinnen und Besucher waren in das Stadttheater nach Rheinbach gekommen und erlebten ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Auf dem Programm standen moderne christliche Lieder, die das Ensemble gemeinsam mit einem Kammerorchester mit Musikern aus der Ukraine unter der Leitung des Ehepaares Jaroslav und Anastasia Petrescu aufführte.
Die Geschichte des Projektchores begann vor rund 30 Jahren mit einer spontanen musikalischen Begleitung bei einer Hochzeit. Heute gehören der Chorgemeinschaft laut Gerhardt Sängerinnen und Sänger aus mehr als 40 Kommunen aus ganz Deutschland an. Das Ensemble versteht sich als Projektchor und kommt nur auf Einladung von Gemeinden zu Konzerten zusammen. Der stellvertretende Vorsitzende von „Rheinbach hilft“, Andreas Klassen, singt selbst seit Jahren in dem Chor mit und stellte so den Kontakt her.
Mit einem Kurzfilm informierte der Verein „Rheinbach hilft“ während des Konzertes über seine Arbeit vor Ort in der Ukraine. Der Verein unterhält seit dem Ausbruch des Krieges im Jahr 2022 in der ehemaligen Pallottikirche ein großes Spendenlager. Regelmäßig fahren Hilfskräfte von dort aus mit Lkw in das Kriegsland bis nach Charkiw unweit der Frontlinie, um die Menschen mit Hilfsgütern zu versorgen. Durch das Benefizkonzert kamen laut Klassen 1550 Euro für den Hilfsverein zusammen.
Redakteur/in:Frank Engel-Strebel aus Bornheim |
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