Schleife zur Apfelroute
Eine Schleife für Rheinbach

Bei strahlendem Frühlingswetter wurde die Rheinbach Schleife der Rheinischen Apfelroute offiziell mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes eröffnet durch (von links): Rolf Schumacher (RVT-Vorsitzender und Bürgermeister von Alfter), Annette Quaedvlieg (ADFC Landesvorsitzende NRW), Ludger Banken (Bürgermeister von Rheinbach) sowie RVT-Geschäftsführerin Eva Konrath.
  • Bei strahlendem Frühlingswetter wurde die Rheinbach Schleife der Rheinischen Apfelroute offiziell mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes eröffnet durch (von links): Rolf Schumacher (RVT-Vorsitzender und Bürgermeister von Alfter), Annette Quaedvlieg (ADFC Landesvorsitzende NRW), Ludger Banken (Bürgermeister von Rheinbach) sowie RVT-Geschäftsführerin Eva Konrath.
  • Foto: Foto art

Rheinbach (art). Der Rahmen hätte kaum passender sein können: Zum Auftakt des Frühlingsmarktes auf dem Himmeroder Wall haben bei strahlendem Frühlingswetter Rheinbachs Bürgermeister Ludger Banken, die Landesvorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs ADFC, Annette Quaedvlieg, der Vorsitzende der Rhein-Voreifel-Touristik RVT, Alfters Bürgermeisters Rolf Schumacher, und RVT-Geschäftsführerin Eva Konrath die Rheinbach-Schleife der Rheinischen Apfelroute gemeinsam eröffnet.

Der 23,6 Kilometer lange Rundkurs sei „zweifellos einer der schönsten“ auf dem insgesamt 124 Kilometer langen Themenradweg „Rheinische Apfelroute“, zeigte sich Bürgermeister Banken überzeugt. Auch wenn man für die Rheinbach-Schleife rein rechnerisch insgesamt nur drei Stunden brauchen würde, müsse man sie so schnell denn gar nicht radeln. Denn entlang der Strecke gebe es viel Interessantes zu entdecken. Zu nennen sind unter anderem die Kernstadt selbst mit ihren Fachwerkbauten, dem Römerkanal-Infozentrum, Glasmuseum und Naturparkzentrum Himmeroder Hof, in Oberdrees das Naturdenkmal der rund 180 Jahre alten Winterlinde vor der Kirche St. Ägidius, weiter über Niederdrees und entlang der Swist über Morenhoven mit seiner Burg nach Flerzheim, wo es nicht nur am Obsthof Nolden, sondern auch am Dorfplatz interessante Informationen gibt über die Römer und wie der Apfel nach Mitteleuropa kam.

Von dort geht es nach Klein Altendorf mit dem Versuchsgut der Universität Bonn. Dort befindet sich auch ein Rastplatz mit Fahrrad-Reparatur-Station. Über Wormersdorf radelt man dann zurück nach Rheinbach, wo die diversen Apfelrouten-Partner wie Eisdielen und Cafés zu wohlverdienten Stärkungen einladen. „Die Apfelroute ist ein wirkliches Gemeinschaftswerk“, sagte der RVT-Vorsitzende Schumacher, der selbst mit dem Fahrrad von Alfter nach Rheinbach gekommen war. Naherholung und Nachhaltigkeit dieses mit 500.000 Euro Fördermitteln realisieren Themenradwegs. Fahrradfahren oder zu Fuß gehen seien die größten Beiträge zur Nachhaltigkeit, so Schumacher. Und die Apfelroute sei ein wichtiges Element der Naherholung, was sich gerade in Pandemiezeiten gezeigt habe. Schon jetzt sei die Apfelroute „ganz toll angenommen“, hielt die ADFC-Landesvorsitzende Quaedvlieg fest, und es werde sicherlich noch mehr werden.

Rund drei Millionen Apfelbäume stehen in der Region, dem größten zusammenhängenden Obst- und Gemüse-Anbaugebiet Nordrhein-Westfalens. Seit der Eröffnung am 19. Mai 2019 heißt es „Immer dem Apfel nach“ auf der ersten eigenen Themen-Radroute der Region Rhein-Voreifel.

Die Rheinische Apfelroute führt Radfahrer auf 124 Streckenkilometern auf asphaltierten, verkehrsarmen Wegen, die sinnvoll miteinander verknüpft und ausgeschildert sind, durch die sechs linksrheinischen Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg vorbei an Obstplantagen, Gemüsefeldern und Obsthöfen. Unterwegs bieten Hofläden, Hofcafés, Restaurants und Hotellerie attraktive Einkehrmöglichkeiten. Über die Hauptroute hinaus gibt es in den Kommunen noch sechs ergänzende Ortsrunden zwischen 15 und 40 Kilometer Länge, die zu lokalen Sehenswürdigkeiten oder Fernblicken führen. Wer ohne eigenes Fahrrad in die Region kommt, kann das neue E-Bike-System nutzen.www.apfelroute.nrw

Redakteur:

RAG - Redaktion

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