Teilöffnung der A1
Ab 23. Dezember in südlicher Richtung wieder befahrbar

Im Bereich des Liblarer Mühlengrabens waren die Schäden an der A1 immens und sorgten für eine monatelange Vollsperrung. Ab dem 23. Dezember ist die Fahrtrichtung Koblenz dann wieder eingeschränkt zu nutzen.
  • Im Bereich des Liblarer Mühlengrabens waren die Schäden an der A1 immens und sorgten für eine monatelange Vollsperrung. Ab dem 23. Dezember ist die Fahrtrichtung Koblenz dann wieder eingeschränkt zu nutzen.
  • Foto: Sky-High-Views, Philipp Gerlach / Archiv
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Dies ist ein weiteres verkehrstechnisches "Weihnachtsgeschenk" für die Region: Die Autobahn GmbH Rheinland gibt ein weiteres Teilstück frei - die A1 zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Dreieck Erfttal in Fahrtrichtung Koblenz. 

Die A61 wurde jüngst feierlich wiedereröffnet -

Die Freigabe erfolgt seitens der Autobahn GmbH Rheinland in der Nacht zu Donnerstag, 23. Dezember. Den Verkehrsteilnehmern stehen im Anschluss auf dem knapp vier Kilometer langen Abschnitt zwei eingeengte Fahrspuren zur Verfügung. "Auf diesem gesamten Streckenabschnitt ist die Geschwindigkeit auf 80 km/h beziehungsweise im Bereich der Baustelle „Liblarer Mühlengraben“ auf 60 km/h reduziert", erklärt die Autobahn GmbH.

Entlastung des Weihnachtsverkehrs an der A1

Der ursprüngliche Zeitplan sah vor, den Abschnitt der A1 in Fahrtrichtung Koblenz zu Beginn des neuen Jahres freizugeben. Die Arbeiten zum Neubau des Brückenbauwerks „Liblarer Mühlengraben“ schreiten jedoch schneller voran als geplant. Mit der vorzeitigen Freigabe möchte die Autobahn GmbH Rheinland den Weihnachtsverkehr weiter entlasten.

Seit der Unwetterkatastrophe musste die A1 zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Autobahndreieck Erfttal in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt werden, weil das Brückenbauwerk "Liblarer Mühlengraben" stark beschädigt worden war. In Fahrtrichtung Dortmund wurde das Teilbauwerk durch die Fluten sogar komplett weggerissen.

Neubau des Brückenbauwerks „Liblarer Mühlengraben“

In Fahrtrichtung Koblenz stand das Teilbauwerk nach den Unwettern zwar noch, musste aufgrund massiver Schäden jedoch abgerissen und ebenfalls neu gebaut werden. Das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Koblenz konnte zwischenzeitlich fertiggestellt werden, deutlich früher, als zunächst geplant.

In Fahrtrichtung Dortmund stehen derweil bereits die Widerlager, so dass hier noch die Betonage der Fahrbahnplatte und die Sanierung der Fahrbahn ausstehen. Die Arbeiten sind jedoch stark witterungsabhängig, was auch die zeitliche Planung beeinflusst. Die Autobahn GmbH Rheinland rechnet aber damit, dass die A1 im Frühjahr wieder in beide Richtungen durchgängig befahrbar ist.

So verlief die Öffnung der A61 in Etappen

Auch Bundesverkehrsminister Scheuer war während der Bauphase vor Ort

Redakteur:

Düster Volker aus Erftstadt

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