Senior aus Erftstadt
83-Jähriger wehrte Betrugsversuch ab
- Der Senior aus Erftstadt wurde misstrauisch, reagierte richtig und konnte einen Betrug verhindern.
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Erftstadt (red). Ein 83 Jahre alter Mann aus Erftstadt hat am Dienstagmittag, 2. September, einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten erhalten. Er wurde jedoch misstrauisch, reagierte richtig und konnte einen Betrug verhindern.
Laut ersten Informationen hatte sich gegen 12.15 Uhr ein Mann am Telefon als Polizist aus dem Rhein-Erft-Kreis vorgestellt und von einer angeblichen Festnahme von Einbrechern berichtet. Diese hätten Hinweise auf den Geschädigten und dessen Vermögenswerte bei sich gehabt.
Als der Anrufer anbot, eine Verbindung zur Leitstelle der Polizei herzustellen, offenbar um seine Ausführungen glaubhafter erscheinen zu lassen, wählte der misstrauisch gewordene 83-Jährige selbstständig den Notruf. Die Kolleginnen und Kollegen der Polizeileitstelle klärten ihn umgehend über den Betrugsversuch auf und entsandten Polizeibeamte an seine Anschrift. Sie nahmen vor Ort eine Anzeige auf.
Die Kreispolizeibehörde stellt abermals klar: Polizeibeamte, Staatsanwälte und andere Amtsträger verlangen niemals die Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen. „Geben Sie keine Informationen zu Wertgegenständen, Bargeldbeständen oder Bankkonten an Anrufer heraus und gehen Sie nie auf die vorgetragenen Forderungen ein. Lassen Sie Unbekannte nicht in Ihre Wohnung und übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände an fremde Personen. Lassen Sie sich in Telefonaten nicht unter Druck setzen und legen Sie stattdessen auf. Kontaktieren Sie die Behörde, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie dazu die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Wenden Sie sich im Zweifelsfall über den Notruf 110 an die Polizei.“
Redakteur/in:Georg Zingsheim aus Kerpen |