Ukrainische Flüchtlinge
Schicksal der Betroffenen ertragbar machen

Auch in Wildbergerhütte bereitet man sich auf die Ankunft von Flüchtlingen vor.
  • Auch in Wildbergerhütte bereitet man sich auf die Ankunft von Flüchtlingen vor.
  • Foto: Lia-Zentrum

Wildbergerhütte (eif). Das Lia-Zentrum will, wie viele andere Menschen in Deutschland, helfen das Schicksal der geflüchteten Menschen aus der Ukraine ertragbar zu machen.

So konnte jetzt schon organisiert werden, dass bis zu 20 Flüchtlinge in einem Hotel vor Ort eine gute Unterkunft finden können.

Jetzt sucht Lia Pat*innen, die bereit sind, Menschen, die Sicherheit suchen, dabei zu unterstützen, sich vor Ort schnell zurecht zu finden. Es geht darum, sie zu Ämtern, Ärzten und Schule zu begleiten, die Einkaufsmöglichkeiten, Vereine und Beratungsangebote vorzustellen, die Mobilitätsmöglichkeiten in Reichshof zu zeigen und den Geflohenen zu helfen und trotz der persönlichen schrecklichen Umstände für den Moment Ruhe und Frieden zu finden.

Sicher ist es auch wichtig im Hotel einen Internet Hotspot ein zurichten, damit die Geflüchteten Kontakt zu Ihren Liebsten in der Ukraine halten können. Auch dafür werden Helfer*innen gesucht.

Es weiß keiner, wann sie ankommen, es weiß keiner wie viele es sein werden. Dass es Mütter und Kinder, Frauen, auch alte Frauen sein werden, das ist allabendlich in der Tagesschau zu sehen. Dringend gebraucht werden Paten, die die russische Sprache sprechen und /oder sich in der englischen Sprache verständigen können, Erfahrung beim Ausfüllen von Formularen haben und / oder als optimistische und zugewandte Ansprechpartner*innen zur Verfügung stehen.

Wenn die Menschen auf ihrer Flucht vor den Schergen des Krieges nach Wildbergerhütte kommen, sollen sie in der beschützenden Atmosphäre mit den engagierten Frauen und Männer aus Reichshof erst mal mit Essen und Trinken begrüßt werden. Das Lia-Zentrum steht mit seinen Beratungsangeboten zur Unterstützung bereit.

Wer Patin oder Pate werden möchte, meldet sich im Lia- Zentrum, Crottorfer Straße 16a Reichshof an und sagt vielleicht auch schon, was für eine Hilfe angeboten werden kann. Montags bis freitags, 9.30 bis 12.30 Uhr, Tel. 0 22 97/9 75 97 90.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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