Vereinsgemeinschaft ehrt Thomas Roos
Eckenhagen sagt „Danke!“
- Vorstand der Vereinsgemeinschaft mit Thomas Roos in der Mitte
- Foto: Vereinsgemeinschaft Eckenhagen
Eckenhagen. Einstimmig und ohne Gegenkandidatin: Sarah Lemmer-Kahlert ist die neue Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Eckenhagen. Auf der Jahreshauptversammlung im Eckenhääner Saal wählten die Mitglieder sie auf den Posten, den Thomas Roos nach Jahren engagierter Arbeit nun abgegeben hat. Roos blickte in seinem letzten Rechenschaftsbericht auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Das Eckenhääner Huus habe sich zunehmend als Gemeinschaftshaus und Kulturzentrum für Eckenhagen und die umliegenden Ortschaften etabliert: mit zehn Kulturveranstaltungen der Kur- und Touristinfo, 15 Wochenenden für private Feiern sowie regelmäßigen Vorstandssitzungen und Treffen der Mitgliedsvereine.
Auch Schützenkönigin Patricia I. hatte hier ihre Residenz, die Allgemeine Schützengesellschaft und die Karnevalspartygesellschaft nutzten die Räume von der Sessionseröffnung bis zum Kinderkarneval. Kassierer Otto Engelbertz zog das Fazit: „Mit einer Nutzung an 149 Tagen im Jahr 2025 ist das Eckenhääner Huus zu einer beliebten und begehrten Adresse geworden.“ Neu im Vorstand sind Erika Doepp als Schriftführerin sowie Lina Klein und Amy Hilgermann als Beisitzerinnen. Das Amt des Vizevorsitzenden, das laut Vereinsstatut die Aufgaben eines Geschäftsführers umfasst, bleibt hingegen weiterhin unbesetzt.
Den Höhepunkt des Abends bildete die Ernennung von Roos zum Ehrenvorsitzenden – ein Vorschlag des Schützenvereinsvorsitzenden Erhard Simon, dem die Versammlung folgte. In seiner Laudatio machte Engelbertz den Umfang von Roos’ Verdiensten deutlich: „Heute verabschieden wir nicht nur den ersten Vorsitzenden – wir verabschieden einen Menschen, ohne den es die Vereinsgemeinschaft niemals gegeben hätte.“ Als Initiator und Mitgründer habe er von Beginn an Ideen, Erfahrung und vor allem Herzblut eingebracht – und dabei nicht nur organisatorisches Geschick bewiesen, sondern auch Visionen für den Ort umgesetzt.
Roos’ Handschrift ist in Eckenhagen an vielen Stellen sichtbar: Die Idee eines Nachbarschaftstreffs stammt von ihm, über Fördermittel ermöglichte er die Dorfscheune am Multifunktionsplatz. Nach der Insolvenz des Hotels zur Post trieb er dessen Umgestaltung zum Eckenhääner Huus maßgeblich voran. Bereits in den 1990er-Jahren hatte er sich zudem für den Erwerb und Umbau des alten Isenhardt-Hofes eingesetzt. „Man muss es einfach sagen: Ohne Thomas hätten wir heute kein Bauernhofmuseum.“ Engelbertz schloss mit einem persönlichen Wort: „Du bist der Geburtshelfer des Eckenhääner Huuses und des Heimatvereins Eckenhagen – dafür verdienst du unser aller Respekt.“
Freie/r Redaktionsmitarbeiter/in:Michael Kupper aus Reichshof |