Manege frei für Nachwuchsartisten
Kölner Spielecircus trainierte mit Zündorfer Kinden

Für die Abschlussaufführung hatten die jungen Teilnehmer des Zirkusprojekts am Rosenhügel viele artistische Nummern einstudiert.
  • Für die Abschlussaufführung hatten die jungen Teilnehmer des Zirkusprojekts am Rosenhügel viele artistische Nummern einstudiert.
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Zündorf - (sf) Manege frei: Artisten, Clowns, Jongleure und Fakire zeigten ihr
Können auf der Grünfläche am „Rosenhügel“. Zum zweiten Mal
hatte Pro Humanitate ein Sommerferienprogramm für daheimgebliebene
Kinder aus der Siedlung organisiert. Nachdem in der ersten
Projektwoche kreative und sportliche Angebote auf dem Programm standen
und sich die Kinder unter Aufsicht von Mitarbeitern von Pro Humanitate
bei Basketball, Fußball und Volleyball an der Groov austoben durften,
stand in der zweiten Ferienwoche die Zirkusschule im Fokus. Mit 20
teilnehmenden Kindern aus der Nachbarschaft war die Zirkuswoche
schnell ausgebucht. „Wir hatten deutlich mehr Anfragen, als wir
decken konnten“, berichtet Gule Cinar-Sahin von Pro Humanitate.

Zur Realisierung der Zirkuswoche hatte der Kölner Verein, der seinen
Schwerpunkt auf Jugendarbeit gelegt hat, auch dieses Jahr wieder mit
dem Kölner Spielecircus zusammengearbeitet. Fünf Tage lang hatten
die Zirkuspädagogen Hendrik Heubach, Sofie Kühl und Nils Buchholz
mit den hoch motivierten Kindern Kunststücke einstudiert. Zum
krönenden Abschluss der Zirkuswoche durften die Mädchen und Jungen
ihre Kunststücke vor Publikum präsentieren. Auch einige lustige
Clownsnummern bekamen die Zuschauer zu sehen. Diese staunten nicht
schlecht, was die Mädchen und Jungen in den Tagen zuvor alles gelernt
hatten und belohnten deren abwechslungsreiche Zirkusvorführung nach
knapp einer Stunde mit tosendem Applaus. Während der Projektwoche
konnten sich die Nachwuchsartisten jeden Tag mit einem von Pro
Humanitate zubereitetem Mittagessen stärken. Ebenfalls Teil der
Ferienprojektwoche war ein Tagesausflug in die Kölner Innenstadt, wo
sich die Kinder auf die Spuren des Mittelalters und der Römerzeit
begaben. Ermöglicht wurde all dies dank finanzieller Unterstützung
über das Förderprogramm Kulturrucksack NRW.

Redakteur:

RAG - Redaktion

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