Montessori-Schule Bergisches Land
Start schon im September

Daniela Bussmann, Buchhalterin und Personalerin aus Much, und Alexandra Metzner, Agrar-Ingenieurin, ebenfalls aus Much, sind die beiden Gründerinnen der Montessori-Schule Bergisches Land, die bereits zum Schuljahr 2026/27 in einem ehemaligen Bürokomplex in Overath-Immekeppel eröffnen soll. Foto: Flick
  • Daniela Bussmann, Buchhalterin und Personalerin aus Much, und Alexandra Metzner, Agrar-Ingenieurin, ebenfalls aus Much, sind die beiden Gründerinnen der Montessori-Schule Bergisches Land, die bereits zum Schuljahr 2026/27 in einem ehemaligen Bürokomplex in Overath-Immekeppel eröffnen soll. Foto: Flick
  • hochgeladen von Angelika Koenig

Overath – Immekeppel (sf). Sehr zufrieden sind Alexandra Metzner und Daniela Bussmann mit dem bisherigen Verlauf ihrer Vorbereitungen zur Eröffnung der Montessori-Schule Bergisches Land. „Wir sind im Genehmigungsprozess mit der Bezirksregierung Köln“, berichten sie. Die beiden Organisatorinnen zeigen sich sehr optimistisch, dass die geplante Schule zum Beginn des Schuljahres 2026/27 eröffnet wird.
Der Beschluss der beiden, eine Montessori-Schule im Bergischen Land zu gründen, liegt gerademal ein gutes Jahr zurück. „Wir hatten das Gefühl, dass der Bedarf einer Montessori-Schule hier in der Region sehr groß ist. Man hört sehr häufig, dass die gewünschte Schulform anders aussieht als die Regelschule“, sagt Metzner. Die Agrar-Ingenieurin kommt ebenso wie Bussmann, die als Buchhalterin und Personalerin tätig ist, aus Much. Bei der Suche nach einem geeigneten Standort für die Schule hatten die beiden die Region genau unter die Lupe genommen: Dabei hatten wir festgestellt, dass es weder in Overath noch in der Umgebung eine Montessori-Schule gibt“, sagt Bussmann. So hatten sich die beiden für Overath als Standort entschieden und wurden auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude an der Adresse Brodhausen 1 in Immekeppel fündig. Hier haben Metzner und Bussmann in einem modernen und lichtdurchfluteten Gebäude, einem ehemaligen Bürokomplex, das Erdgeschoss angemietet. „Seit Ende vergangenen Jahres steht fest, dass wir die Räume hier nutzen können. Wir sind wahnsinnig zufrieden mit dem Gebäude, auch die vorgegebene Quadratmeter-Zahl passt perfekt“, berichtet Metzner. Insgesamt 1.000 Quadratmeter Nutzungsfläche stehen hier für die Schulräume zur Verfügung. Die Lage sei auch deshalb ideal, da eine sehr gute Verkehrsanbindung besteht und zugleich die Nähe zur Natur gegeben ist.
Zum Schuljahresbeginn 2026/27 plant die Montessori-Schule Bergisches Land, zunächst mit den Klassen 5 bis 7, zu starten. „Das sind rund 40 Schülerinnen und Schüler. Mit jedem Schuljahr werden dann 20 Schülerinnen und Schüler hinzukommen, so dass wir schließlich auf 120 Schüler kommen“, erklärt Bussmann.
Nachdem bereits eine Website für die zukünftige Montessori-Schule gebaut wurde, folgte die Veröffentlichung der Stellenausschreibungen für die Lehrkräfte: „Wir haben gerade den Bewerbungsprozess gestartet“, berichtet Metzner. Etwa zehn Lehrkräfte werden benötigt. Bezüglich der Schulplätze haben Eltern bereits seit einigen Wochen die Möglichkeit, Interessensbekundungen auszufüllen.
Damit bei der Gründung der Montessori-Schule alles reibungslos verläuft, haben sich Metzner und Bussmann ein Unterstützer-Team von erfahrenen Personen zusammengestellt. Dazu zählen unter anderem Lernbegleiter, Pädagogen, die beratend zur Seite stehen, Juristen und Werbegestalter.
Bei der Planung der Montessori-Schule wurde von Beginn an und wird auch weiterhin eng mit den örtlichen Behörden zusammengearbeitet. Derzeit ist man im engen Austausch bezüglich der Genehmigung und Umnutzungsänderung des Gebäudes. Die Montessori-Schule Bergisches Land wird zu 87 Prozent vom Land NRW refinanziert. „Bis zum Erhalt der Genehmigung tragen wir alle Kosten selbst“, berichten Metzner und Bussmann. Dazu zählen auch die Gebäudemiete, die Umgestaltung der Räumlichkeiten und die Anschaffung des Schulmobiliars. Liegt die Genehmigung vor, ist die Refinanzierung sicher, doch dann muss die Schule immer noch 13 Prozent der laufenden Kosten in Eigenleistung aufbringen. „Dazu sind wir auf Spenden angewiesen“, erklären Metzner und Bussmann. Zeitnah wollen die beiden Gründerinnen daher Spendensammelaktionen starten und setzen dabei auf die Bereitschaft der Eltern, externe Spender sowie Stiftungen und Projektförderer.
Mit der Montessori-Schule Bergisches Land möchten Metzner und Bussmann eine Alternative zur staatlichen Schule bieten. „Der Lehrplan, an den wir uns halten, ist der gleiche wie auf der Regelschule, nur der Weg ist ein anderer“, erklären sie. Geleitet von der Pädagogik Maria Montessoris, gehen die Lehrkräfte individuell auf das Lerntempo der Schülerinnen und Schüler ein. Im Gegensatz zum genau festgelegten Stundenplan auf der Regelschule können die Schülerinnen und Schüler hier die Reihenfolge und den Lernrhythmus selbst mitbestimmen. „Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit. Wir wünschen uns, dass die Kinder bedürfnisorientiert lernen können“, erklärt Bussmann. Weitere Infos unter www.montessori-bergischesland.de

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