Lumbricus der Forscherbus
Mit Keschern und Sieben
- Moritz und Ulrich finden viele kleine Wassertiere in der Wupper. Foto: Hans-Martin Kochanek
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Opladen. Was lebt in der Wupper? Welchen Namen haben all die kleinen Bewohner, die hier im Wasser leben? All diesen Fragen konnten die vielen großen und kleinen Forscher*innen zusammen mit den Profis vom Umweltforscherbus des Landes NRW, dem Lumbricus, nachgehen. Auf Einladung der Naturschutzverbände NABU und BUND zusammen mit der VHS machte der reich ausgestattete Sattelschlepper Halt in Opladen. Nach einer Einführung über das richtige Verhalten eines Forschers ging es ausgestattet mit Keschern, Pinseln und Sieben in die Wupper. Und dort wurden die kleinen Forscher sehr schnell fündig. Denn, wenn man genau hinschaut, findet man dort pittoresk aussehende Köcherfliegenlarven, flinke Bachflohkrebse, hübsche Eintags- und Steinfliegenlarven, runde Muscheln und zahlreiche Schnecken. „Ich habe gar nicht gewusst, dass es hier im Wasser so tolle Tiere gibt“ sagt der 6-jährige Moritz, der begeistert im flachen Uferwasser der Wupper unter den Steinen auf Entdeckungstour ist. Die Kinder nehmen die von ihnen entdeckten Bewohner der Wupper vorsichtig heraus und bringen sie in wassergefüllten Boxen in den Forscherbus. Dort können sie die kleinen Bewohner unter der Lupe genau betrachten. Und so entdecken sie viele Details, die mit dem bloßen Auge kaum sichtbar sind – die filigranen Büschel der Kiemen, kleine Flossen oder die großen Facettenaugen der Eintagsfliegenlarven. „Diese Details können wir auch für alle auf dem großen Bildschirm des Forscherbusses live sichtbar machen“ berichtet die Umweltpädagogin Regina von Oldenburg.
Redakteur/in:RAG - Redaktion |